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Gardasee – September 2015

Es ist wieder so weit. Nach einem anstrengenden Sommer packen wir ein paar Sachen und die Mountainbikes ein und fahren runter zum Gardasee. Genauer geht es nach Torbole in das ****Garda Hotel Forte Charme. Jeder der schonmal am Gardasee war hat dieses Hotel schonmal gesehen und sie hatten einfach gegenüber dem Acetaia del Balsamico das bessere Angebot.

Wir saßen Sonntagabend auf gepackten Koffern, wollten nur die Räder noch schnell auf den Heckträger setzen und gemütlich losfahren. Wir brauchten ca. eine Stunde bis logistisch alles so verpackt und befestigt war, dass keine Schäden zu erwarten waren. Gegen 23:00 Uhr ging es dann auch endlich los.

Nachts auf der Autobahn zu fahren, ist natürlich ein Traum. Tempomat auf 130km/h (wegen den Rädern und dem sonst ausufernden Spritverbrauch) eingestellt und die KM plätscherten vor sich hin. Haarig wurde es wirklich erst, als man schon am Gardasee war und das Navi nicht wusste, dass man von Torbole aus direkt zum Hotel kann. Es versuchte uns nämlich schön durch die Fußgängerzone zu schicken. Was wohl erlaubt war, denn wir haben später zu Hauf andere Fahrzeuge gesehen, die diesen Weg fuhren.  Egal, wir fuhren vom See wieder hoch und hatten relativ fuchsig die passende Straße eben selber gefunden. Die Parkplatzsituation in solchen Herbergen braucht man nicht zu kommentieren. Kreativ, unterhaltsam, haarsträubend, sind nur ein paar Adjektive die es beschreiben. Dazu kommen Parklücken mit einem geschätzten Flächenmaß von 2,7 m²! Man stand halt.

Es ist ja eh so, dass man erst Nachmittags in das Hotelzimmer kann. Also liefen wir erstmal runter zum See, die letzten Sonnenstrahlen am Ufer genießen. Und was macht man, wenn man richtig Hunger hat, 11:00 Uhr gerade durch ist und in Italien ist? Richtig! Pizza essen. Das Lokal ist wohl bekannt und die Ruccola Pizza der absolute Knaller! Zurück schleppten wir uns den Berg hoch und schliefen einfach nur noch. Bis Abends: Da ging es zum Mexikaner um die Ecke. Ja wirklich!

Wir fahren ja nicht die Räder 3000km hin und zurück nach Italien ohne sie auch zu nutzen. Eine klitzekleine Tour sollte es nur werden. Wir fuhren also nach Malcesine, setzten uns in die Gondel auf den Monte Baldo und hatten uns eine kleine 35km Tour mit wenig Höhenmetern ausgesucht. Funktionierte nicht so ganz. Zum einen waren es erstmal 6°C oben am Gipfel, dann erspähte Carina aus der Gondel schon, dass die Abfahrt etwas steil werden würde und erhebte ihr Veto. Und anschließend war schlichtweg eine Straße gesperrt, die uns alternativ über den Grat bringen sollte, so dass wir auf der dem See zugewandten Seite zurück zur Talstation rollen konnten. So wurden aus unserer kleinen lockeren Tour 70km mit ca 1000hm. Läuft ja! Abends ging es noch in ein Restaurant um die Ecke. Glaub es gab für mich Lasagne und Tiramisu!

 

 

Die zweite Tour am Mittwoch konnte ich mir also schenken. Ich hatte mir schon ein Bikeshuttle auf den Tremalzo von zuhause aus organisiert aber da richtig schlechtes Wetter angekündigt war, fuhren wir dann halt alternativ,  zusammen, wie ihr an dem GPS Track sehen könnt, nach Venedig. Die Stadt soll romantisch sein, ihren besonderen Flair haben und man muss sie mal besucht haben. Unterschreibe ich sooo jetzt nicht. Ich fand sie einfach dreckig, überlaufen, laut, unübersichtlich und total überbewertet. Schon einen Espresso am Markusplatz trinken? War bei uns so nicht möglich und ich hake das jetzt einfach mal unter erledigt ab. Hat man mal gemacht. Für Abends war da noch ein ordentliches Essen im Hotel angedacht. Das war mal richtig gut! Im Fenster raus auf den See zu gucken. Das war schon nett.

Man glaubt es nicht, aber wir hatten nur noch einen Tag! Den nutzen wir dafür runter nach Riva zu fahren und Carina dort die Altstadt zu zeigen. Dann mal abenteuerlich  rauf nach Pregasina um die berühmten Nudeln zu essen und anschließend gab es noch ein, zwei koffeninhaltige Getränke am Hafen von Riva. Das war wirklich Urlaub. Abends liefen wir dann runter und aßen in einer Trattoria, die ca. 12 Sitzplätze hatte. Es war so unglaublich gut. Die Italiener können einfach kochen. Lasagane und Tiramisu. Die Klassiker!

Freitag ging es nach dem Frühstück schon wieder zurück. Wir waren abends noch auf einem Geburtstag eingeladen, den wir dank der Baustellen auf der A3 einfach nicht mehr schafften und für Samstag stand das Oktoberfest hier vor Ort an. Streß vorm, im und nach dem Urlaub!

 

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