twistesee © 2014 . All rights reserved.

Twistesee – Juli 2014

Nach 2012 geht es mal wieder zum campen an den Twistesee. Diesmal hatte unser Freundeskreis leider weniger Zeit dafür, aber meine Freundin kam für das Wochenende mit! Insgesamt ging es also mit 23 Personen auf den Sportplatz des lokalen Fussballclubs, der sich allerdings aufgelöst hat. Das gesamte Gelände gehörte für die nächsten 3 Tage uns!

Dauer: 2:26:07 | Durchschnittsgeschw.: 92,9km/h | Max: 176,9km/h | Distanz: 226,2 km

Wir machten uns keinen Streß. Donnerstag wurde gemütlich alles eingepackt und aufgeladen und Freitagmorgens ging es dann gemütlich auf die Autobahn. Gemütlich wortwörtlich, denn Kolonnefahren ist schon so eine Sache.  85km/h maximum für 35 km! An der Anschlussstelle A31 war einem das aber echt zuviel und nac3 (Andere)h einem kleinen Telefongespräch konnte endlich der Reisegang eingelegt werden. 80Min später waren wir da. Zu unserer Verwunderung nicht alleine, obwohl wir mit Abstand die ersten hätten sein müssen. Es hat sich heraus gestellt, das mein Onkel schon einen Tag früher Urlaub bekam und klammheimlich um 7:30 Uhr losgefahren war. Es war das tollste Wetter, wir hatten durch eine Kaffepause unterwegs gerade soviel Zeit gut gemacht, dass der Transporter mit unseren Sachen nur ein paar Minuten nach uns ankam. Das aufbauen und alles einrichten war eine Sache von 20 Minuten und mein Gott ist das bequem und komfortabel gewesen! Ich hab neulich bei jemandem das Wort ‚Glamping‚ gehört. Komfortables campen also und so wie wir uns das hier eingerichtet haben trifft es das genau auf dem Punkt. Unterschied zu zuhause im Bett: 0! Tröpfchenweise trudelten auch die anderen alle nacheinander ein und bei einem Bierchen in der Hand macht es natürlich doppelt soviel Spaß den anderen beim aufbauen zuzuschauen! Zum Abend hin wurde die SAT-Analge und Beamer aufgebaut. Das Viertelfinale Frankreich gegen Deutschland stand nämlich auf dem Programm! Etw22as ‚ghettohaft‘ mit Beamer und weißen Spannbettlaken aber man kann ja nicht eben vorher nachfragen. Nicht nur einer von uns hat eine richtige Leinwand zuhause hängen. Daneben hatten wir noch einen SkyReceiver, 2 normale und einen 32″ TV angeschleppt. Wir hatten nachher ein ordentliches Bild und das zählte!

Trotz des bescheidenen Wetterberichts konnten wir uns wirklich nicht beschweren. Nach einer zwar kurzen aber erholsamen Nacht wurden wir mit Sonnenschein begrüßt. Den Weg zum Bäcker bewältigten auch schon welche also ging es nur daran sich was neues anzuziehen und mit einem Kaffee auf die Brötchen zu warten. Es war wieder einfach alles da. Top! Bei dem schönen Wetter wollten einige15 (Andere) zur Wasserskianlage runter zum Twistesee und wir genehmigten uns derweil das erste Radler des Tages und schauten uns das Spektakel an. Am besten ist es immer noch wenn die Skier oder das Bodyboard einfach am Steg stehen bleiben. Wir amüsierten uns prächtig! Gegen Mittag wurde es einem in der Sonne dann doch ein wenig zu warm. Die Kellnerinnen in dem Kiosk waren maßlos überfordert und ich musste meine versprochene Runde Minigolf einlösen. Ich denke 11 Leute waren wir bestimmt, als wir uns nachher in der Eingangshalle der Gaststätte vor dem Wolkenbruch in Sicherheit bringen mussten. Bei 19 verschiedenen Hindernissen dauerte es eine gefühlte Ewigkeit bis alle durch waren. Wir wollten nur noch zu unserem Zeltplatz, eine Kleinigkeit essen und die ein oder andere Stunde einfach die Füße hochlegen und genießen.
24Abends standen natürlich die anderen Viertelfinale an und nebenher wurde der TwisteCup Gewinner 2014 im Knobeln ausgespielt. 3 Gruppen à 6 Personen. Abwechselnd wurde jeweils eine Person in der Liste eliminiert bis nur noch jeweils 2 Personen übrig waren. Lustig das meine Freundin nachher ebenfalls im Finale stand und noch besser war es natürlich nachher das Finale gegen sie zu gewinnen. Jeb hier schreibt der amtierende Meister aller Klassen! Nächstes Jahr muss ich den Titel zwar verteidigen, aber das bekommen wir schon hin!

Sonntag war dann leider schon Aufbruchsstimmung. Gegen 11:00Uhr fuhren die ersten leider schon. Um 14 Uhr war der Formel 1 Start und ich müsste lügen wenn ich das nicht gerne gesehen hätte. Das es erneut gestartet wurde rettete den Nachmittag natürlich, da wir etwas später losfuhren als geplant. Ich möchte mich aber bei allen bedanken die das Wochenende organisiert haben, Besorgungen machten oder einfach da waren… Bis in 2015!