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U.S. of A. – Mai/Juni 2013

United States of America

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Vorgeschichte & Vorbereitung:

CPT-SFNachdem ich das nebenstehende Bild im Februar 2013 an der Waterfront in Kapstadt gemacht habe, wollte ich unbedingt wieder zurück in die USA! Per Zufall und ohne das ich je etwas zu dem Thema gesagt habe, kam auch 4 Tage nachdem wir wieder in Deutschland waren eine E-Mail mit dem Betreff ‚Sommerurlaub‚ von Matthias. Darin 6 Alternativen. Punkt 2-6 (14 Tage Mallorca, Kreuzfahrt etc.) hab ich nicht näher beleuchtet, aber Punkt 1 war ein verkürzter Roadtrip in die USA. Da brachen dann auch alle Dämme. Brauchten die Planungen 2012 noch fast ein Jahr, waren es diesmal genau 4 Tage und 14 Emails bis alles stand und gebucht war! Es gab nur eine Bedingung meinerseits: Ich wollte wieder nach San Francisco!

Road-Trip-Wallpaper1Quasi genau ein Jahr nach unserer Abreise 2012 aus Los Angeles konnten wir also nicht anders als einfach nochmal an die Westküste der USA zu fliegen. Es ist faszinierend hier, das Lebensgefühl ein ganz anderes! Ein paar Änderungen zu 2012 gibt es aber. Wir sind nur noch zu zweit unterwegs, schlagen unsere Homebase in Las Vegas auf, haben geplant jetzt schon 5500km und sind leider nur noch etwas über 2 Wochen unterwegs. Endlich wollen wir auch unser Roadtripvideo vernünftig hinbekommen und alles machen, was wir letztes Mal verpeilt haben zu tun! Highlights werden ganz klar wieder der Grand Canyon, Rafting auf dem Colorado, das ‚The View‘ Hotel im Monument Valley und hoffentlich wieder ‚The Wave‘ sein.

Die grobe Übersicht ist folgende:

  • 22.5. – Las Vegas
  • 23.5. – Sequoia NP / Kings Canyon NP
  • 24.5. – San Francisco
  • 25.5. – San Francisco
  • 26.5. – Las Vegas
  • 27.5. – Monument Valley
  • 28.5. – Page
  • 29.5. – Page
  • 30.5. – Grand Canyon NP
  • 31.5. – Page
  • 1.6. – Page
  • 2.6. – Canyonlands NP / Arches NP
  • 3.6. – Las Vegas
  • 4.6. – Las Vegas
  • 5.6. – Death Valley NP
  • 6.6. – Las Vegas

Diesmal bloggen wir auch nicht nur hier, sondern haben die Möglichkeit die Reise auf dem Blog von http://www.urlaubsguru.de einem größerem Publikum vorzustellen. Das erste Interview ist bei ihm auch schon online und möchte mich an der Stelle bei ihm dafür bedanken.

Die AT&T Simkarte ist auch schon angekommen um unterwegs, abseits von WLAN Hotspots, immer erreichbar zu sein um auch wirklich LIVE berichten zu können. Schaut auch einfach mal bei Instagram unter dem Hashtag #USAROADTRIP13IHTYMPDE rein. Alle dort veröffentlichten Bilder sind gesammelt auch hier ganz unten im Beitrag zu sehen.

Nun also viel Spaß mit unserem Livebericht und wir versuchen euch so gut wie möglich auf dem Laufenden zu halten!

ΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞ

 

Liveblog:

22.5.2013 – Düsseldorf – Las Vegas

Wir sind in :Düsseldorf! Haben bereits eingecheckt, der erste Kaffee ist gerade dabei verschlungen zu werden und wir vertrödeln jetzt die Zeit bis zum Boarding. Wie genial es ist endlich wieder loszukommen und sich ins Abenteuer zu stürzen! Gerade auch bei dem Dreckswetter hier zur Zeit. Las Vegas 33Grad. Das ist doch mal eine Ansage.

Danke schonmal an alle die sich für unsere ‚kleine‘ Tour hier interessieren. Wir werden unser Bestmögliches versuchen :)

Es ist immer noch der 22.05.2013 für uns, denn wir liegen nun 9 Std hinter euch!

Heute morgen gab es für diesen Blog einen leicht holprigen Start als mich die Telekom auf Edge drosselte, ich ziemlich aufgeschmissen war und kaum irgendwas vernünftiges machen konnte.

That was a long one. Wir sind nach ca. 11000km in Atlanta zwischengelandet. Der Start in Düsseldorf war relativ entspannt. Wir waren viel zu früh da, ich war froh ganz knapp unter meinen 23kg geblieben zu sein, die Leute hatte alle eine ziemlich gute Laune, Zeit für ein wenig Smalltalk und dann kam die Durchsage am Gate, dass das Flugzeug noch nicht für uns bereit wär. Na gut wir haben ja 3 Std Aufenthalt in Atlanta und selbst wenn wir den Anschlussflug verpassen, laut der Aussage an Bord fliegt man hier angeblich im Stundentakt nach Las Vegas. Wir konnten mit der einen Stunde Verspätung dann doch an Bord und ab gings…

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Wir fliegen hier mit Delta Airlines und man merkt einen deutlichen Unterschied zu der guten alten Lufthansa oder z.B. Emirates. Wir beschweren uns jetzt garnicht. Es sind lediglich Beobachtungen, aber der Service ist definitiv anders (Tomatensaft aus der Dose und Wein aus dem TetraPak) und was besonders auffällt: Der Altersdurchschnitt der Stewards und Stewardessen an Bord ist _sehr_ viel höher als bei den zuvor genannten Airlines. Die beiden, die sich um uns hier zumindest auf dem Flug nach Atlanta gekümmert haben, kann man absolut bestimmten Stereotypen zuordnen. Bei ihm fehlte nicht mehr viel zum Filmstar aus dem horizontalen Gewerbe in den 70ern und sie war eine kleine Mrs. Doubtfire. So eine zum lieb haben. Beide haben ihren Job allerdings sehr gut gemacht!

Nichtdestotrotz empfanden wir den Flug jetzt am Tag über 9 Std, selbst bei dem Entertainmentprogramm an Bord, als würde man Farbe beim trocknen zuschauen. Und da half auch nicht der tolle, neue USB Stecker im Sitz vor einem, wenn der leider nur 500mA liefert und damit das Tablet nicht geladen werden kann. Schön aber fürs Smartphone :) Man hockt halt für ziemlich lange gedrungen in einer Metallröhre und hofft einfach nur so schnell wie möglich anzukommen.

Aber was einen nicht tötet, kann man noch mal machen. Nach dem Securitycheck und dem Schritt durch den Scanner, dem wir in Düsseldorf, laut Radio, wohl nur um ein paar Stunden entkommen waren, flogen wir dann noch mal 4Std. nach Las Vegas weiter. Übrigens hat der Immigrationofficer sehr verdutzt geguckt als ich sagte ich hätte nur 3€ Barmittel mit. Was stimmt und auch so beabsichtigt war…

Und da sind wir dann auch schon in LAS VEGAS! Das kleine Flugzeug auf der Karte wollte garnicht so schnell weiterspringen wie wir beide es gerne gehabt hätten. Wir hatten unseren absoluten Tiefpunkt. 24 Std sind wir mittlerweile unterwegs und das merkt man auch! Das einzige was wir jetzt noch zu tun hatten war mit dem Shuttlebus hier zum RentalCarDepot zu fahren. Wir haben uns ein Mustang Cabrio für die Zeit bei Dollar gemietet. Es war absolut unproblematisch jetzt den Wagen in Empfang zu nehmen. Man hat eine Choiceline. Man sucht sich also auf einem riesen Parkplatz das Auto in der gewünschten Farbe mit der gewünschten Ausstattung aus und fährt dann einfach zum Ausgang. Gefällt einem es nicht fährt man zum nächsten Depot und tauscht es einfach. Wir haben nun also unser rotes 2013 Mustang Convertible mit 4800Meilen auf der Uhr. Der Kofferraum passt perfekt für unsere Taschen, wie vorher ausreichend gut recherchiert und mittlerweile sind wir auch schon in unserem Zimmer im Flamingos mitten am Strip angekommen. Wir waren hier 2012 schon und wussten also genau wo man hier wie parken, einchecken und zu den Zimmern kommt. Nach dem langen Flug erschien uns das so logisch und außerdem ist der Preis auch keiner Rede wert. Ziemlich günstig!

Ich zieh mir dann jetzt mal Geld am Automaten, ‚cause its illegal to go to Vegas without money! Und dann gehts nach unten ins Casino und frühstücken im Heart Attack Grill! Zur Entwarnung außerdem: Dem Macbook geht es blendend und die H2O Wireless Simkarte läuft perfekt!

Morgen geht’s dann nach Three Rivers und in die ersten beiden National Parks!

Wir hatten halt die DSLRs noch verpackt. Ab morgen gibt es dann richtige Bild

23.5.2013 – Las Vegas – Three Rivers

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Wir sind hier gerade im Riverview Restaurant auf der Außenterasse in Three Rivers und lassen hier den Tag bei ein paar Budweiser und Becks Revue passieren.

Aber von Anfang an:

Zuerst einmal muss man leider den letzten Satz von gestern Abend revidieren. Der Körper holte sich was er braucht und in dem Fall war das Schlaf! Ich hab den Eintrag fertig gemacht und bin quasi vorm Notebook eingeschlafen. Nichts war es mehr mit Casino und was essen gehen.

Das Problem an dem Jetlag ist allerdings das man dann gegen 3 Uhr im Bett liegt und sich denkt das jetzt ein guter Zeitpunkt fürs Frühstück wäre. Anstatt sich also im Bett bis zum Morgen zu quälen gings raus. Wir checkten aus, packten das Auto, das Dach ging trotz lediglich 13 Grad runter und wir fuhren Richtung Süden erstmal nach Barstow. Von der ‚Ghosttown‘ Calito waren wir maßlos enttäuscht! Man erwartet doch ein etwas richtig heruntergekommendes, verwaistest Städchen im Nirgendwo und keinen Starbucks und herrlichst herausgeputzte kleine Souvenirläden. Zum Glück hat dieses Dörfchen am Donnerstag eh zu, so dass wir nicht noch Eintritt dafür zahlen mussten! Wir frühstückten allerdings vorher noch im 50s Diner von Peggy Sue. Die Aufmachung war nicht nur authentisch sondern es war auch super lecker und günstig.

Wir deckten uns dann im Walmart mit dem wichtigsten ein. Männereinkauf! Das wichtigste ist es eine Kühlbox im Auto zu haben. Sie sind relativ günstig, morgens wird einfach ein Beutel Eis hineingefüllt, und noch viel besser: Sie hält die Getränke und Süßkram (um die Stimmung unterwegs aufzuheitern) selbst im Death Valley schön kalt. Wir brauchten aber auch noch Ducktape um die GoPro Kamera hinten zwischen den Kopflehnen der Rücksitze irgendwie festzubekommen. Es sah sehr McGyvermäßig aus, aber es klappte und wenn hier das Internet mitspielt kommt morgen dann das fertige Video von der Fahrt von Barstow in den Sequoia National Park!

Alleine die Fahrt hoch in den Park zum Shermantrail war defintiv ein Highlight! Aber schaut doch selbst:

Bis man auf 1800m Höhe über NN ist sieht man nichts als nackten Felsen und normale Vegetation und dann diese Riesenbäume auf einmal zu sehen, davor zu stehen und hoch zu schauen. Die Dimensionen sind so gewaltig! Das weitere Highlight war, dass auf einmal ein Bär vor uns stand. Jeb ein Bär! Die laufen dort halt rum. Entprechend Respekt sollte man eigentlich walten lassen, aber so manche Touristennation hat absolut jedwegiges Fünkchen Selbsterhaltungstrieb vermissen lassen! Am Ende ließ er sich aber nicht stören. Danach ging es dann zurück nach Three Rivers in die Sierra Lodge und nun sitzen wir hier am Fluss, warten auf die Rechnung und laufen dann wieder zurück zu unserem Motel.

Morgen gibt es zuerst den Kings Canyon NP und Abends dann San Francisco!

23.5.2013 – Three Rivers – San Francisco

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Die Ausschläge bei der Geschwindigkeit sind leider durch den GPS-Signalverlust in Tunneln entstanden. Das berichtige ich wenn ich wieder zuhause bin!

Der KingsCanyon National Park wird völlig zu unrecht wenig beachtet. Es lohnt sich dort mal vorbeizufahren! Die Straße von Three Rivers dorthin war schon ein Abenteuer für sich. Man hätte ja auch wieder durch den Sequoia NP fahren können, aber die Baustelle mitten im Park mit bis zu einer Stunde Wartezeit nervte und wir sind die ja auch gestern schon gefahren. Wir nahmen also die andere außen rum und nach bestimmt 965 Kurven kamen wir eeeendlich am Park an. Und da waren sie wieder. Die riesigen Sequoiabäume. Unter denen General Grant. Der Drittgrößte der Welt! Der Kings Canyon Nationalpark hatte aber noch mehr zu bieten. Nachdem wir zum Panoramaoutlook fuhren, hatte man diese geniale Aussicht. Er war zwar nicht so ‚gewaltig‘ wie der des Yosemite Nationalparks, aber es lohnt sich definitiv hier einmal hoch zu fahren.

Es wurde schon Mittag als wir dann Richtung Fresno aufbrachen. Wir fuhren zwar schon um 8 Uhr morgens in Three Rivers los, aber der Weg zum Park und auch im Park selber zog sich doch etwas länger als gedacht. Es waren dann noch gute 50 Meilen vom Parkausgang bis zum Dennys in Fresno in dem wir erstmal unser Frühstück/Mittagessen machten und schnell auftankten. Der nächste Stop sollte erst wieder San Francisco sein!

Zum Glück fuhren wir in Richtung San Francisco. Auf den rausführenden Straßen ging nämlich garnichts mehr. Wahrscheinlich fliehen alle, die es können, über das verlängerte Wochenende (Hier ist ‚Memorialday‘) in die umliegenden Nationalparks. Die 350km vom Kings Canyon National Park über Fresno nach San Francisco waren bei dem super Wetter und mit offenem Verdeck eine Kleinigkeit. Erstaunlich das wir uns noch keinen Sonnenbrand geholt haben.

Wir wollten unbedingt von Norden her über die Golden Gate Bridge in San Francisco reinfahren. Also ging es erst über die New Bay Bridge auf die andere Seite der Bucht und fuhren an der letzten Ausfahrt vor der Brücke zum Scenic Drive ab. Dort direkt am Anfang gibt es einen kleinen Parkplatz und man kann dann zu Fuß unter der Brücke auf die andere Seite zum Vistapoint. Der ist mit dem Auto sonst nur erreichbar wenn man von Süden her über die Brücke fährt. Der Ausblick war super und vor allem verhüllte kein Nebel die Golden Gate Bridge! Wir fuhren noch die nächsten zwei Vistapoints des Scenic Drives an (Die anderen lohnen sich unserer Meinung nicht wirklich) und dann ging es über die Brücke zum Twin Peaks. Der höchste Punkt hier in San Francisco und man hat einen Ausblick auf die gesamte Stadt. Letztes Jahr klappte es wegen dem Nebel leider nicht, deswegen konnten wir uns das heute einfach nicht entgehen lassen.

Wir hatten schon 20 Uhr und wir mussten zum Motel. Und wir hatten uns im Vorfeld schon die schlimmsten Horrorgeschichten ausgemalt. Die Gegend ist nicht die Beste (uns wurden schon direkt J*ints angeboten und die leichten Damen sind hier auch ganz nah), dementsprechend sind die Bewertungen unseres ‚Civic Center Inn‘ derbe im Keller und sie untertreiben leider nicht! Es war leider das einzige Motel was nicht stornierter war und wir überlegten schon länger einfach auf die Erfahrung hier zu verzichten und uns was neues zu suchen. Das passiert, wenn sich der Name des Motels dem eines anderen ähnelt und man eigentlich das andere buchen wollte. Wie auch immer wollten wir erstmal schauen was uns erwartet. Sind ja nur zwei Tage hier und versuchen jetzt das Beste raus zu machen.

Morgen gibt es auch für uns dann erstmal das Champions League Finale und dann die Segway Sunset Tour.

25.5.2013 – San Francisco

Was habe ich mich auf den Tag heute gefreut. Den ganzen Tag konnten wir hier bei bestem Wetter durch San Francisco streifen, gute Motive finden und die Zeit einfach genießen. Unser Motel liegt ziemlich zentral in SF und nach einem Kaffee ging es erstmal durch Chinatown und den Financial District Richtung Ferryterminal und den Piers. Wir waren schon relativ früh unterwegs und hatten schon um 11:15Uhr 12km zurückgelegt. Wir mussten zum Pier 39 in die Players Sportsbar. Das Champions League Spiel lief hier gegen Mittag und die Bar füllte sich sehr schnell mit fast ausschließlich Deutschen, die ohne Umschweife ihre Sympathie für die jeweiligen Teams zum Ausdruck brachten. Wir hatten neutral die Deutschlandtrikots an, aber wir haben hier in der Stadt etliche in Bayern- und Dortmundtrikots gesehen. Danach liefen wir hier die typische Touristenstecke ab und suchten händeringend nach einem Wlan um das Youtubevideo hochzuaden. Wir hatten leider kein Glück. Das wird aber so schnell wie möglich nachgeholt sobald sich irgendeine Möglichkeit ergibt! Über 3G kostet es einfach zuviel. 2GB Traffic liegen bei 60$!

Mittwochmorgen am Flughafen haben wir noch die 6PM Sunset Segwaytour hier durch San Francisco gebucht. Hatten wir zuerst Respekt davor, wurde aus der Sorge ganz schnell Enthusiasmus. Was für eine interessante und lustige Art sich fortzubewegen. Wir wurden desöfteren entlang der Route auf die Segways angesprochen und es wurde uns zugewunken, verwundert geschaut und Fotos gemacht. Also wer gerade nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für uns sucht. Wir hätten da eine Idee!

Wir hatten danach auch schon 21 Uhr und leider kein Glück damit noch ins Bubba Gumps zum Essen gehen zu können. Anscheinend war halb San Francisco gerade in diesem Laden. Wir liefen also zur PizzaZone und dann auch wieder zurück zum Pier 39 um uns ein Taxi zurückzunehmen. Interessanter Zeitgenosse übrigends der uns zum Abschied seine Youtubevideos empfohlen hat. Er macht nebenher auch in Musik. Wir fallen jetzt in unsere jeweiligen Betten, denn morgen liegen 1100km zurück nach Las Vegas an!

26.5.2013 – San Francisco – Las Vegas

Dauer: 11:36:41 | Durchschnittsgeschw.: 93,3 km/h | Max: 130,2 km/h | Distanz: 1083 km

Heute schenken wir dem ‚Road‘ in Roadtrip eine besondere Bedeutung! Wir mussten in einem Gewaltakt knapp 1100km fahren um von San Francisco nach Las Vegas zurück zu kommen um morgen dann direkt zum Monument Valley starten zu können.
Wenn man die Golden Gate Bridge richtung Norden befährt, fällt keine Maut an und gleichzeitig war es heute Morgen bewölkt und leicht diesig. Wir sind also noch schnell zum VistaPoint und dann über die Interstate um die Bay herumgefahren , statt direkt den CA1 nach Süden zu nehmen. Der schöne Teil des Pacific Highway #1 beginnt ab Monterey. Passend für uns verschwanden die Wolken und wir hatten das herrlichste Wetter. Man braucht zwar deutlich länger für den Weg aber der ist es so wert befahren zu werden. Eine sich die Küste entlang windende Straße direkt am Pazifik und das bei dem Wetter. 30Grad und keine Wolke am Himmel! Es war richtig gut! Letztes Jahr haben wir uns noch gesagt wie genial es sein müsste hier mit einem Cabrio entlang zu fahren und heute war es endlich soweit!

Es wurde Mittag und ab San Luis Obispo mussten wir dann aber auch langsam mal landeinwärts fahren. Es warteten noch 700km bis Las Vegas auf uns. Das ganze kürze ich jetzt aber ganz schnell für euch ab. Denn wir machten wirklich nur fahren, fahren, rechts abbiegen, fahren, tanken, Sonnencreme suchen, Tempomat wieder auf 65 Meilen einstellen, Michael Mittermeier Collection anfangen, fahren, fahren und zack waren wir um 21 Uhr mit einem ordentlichen Sonnenbrand schon da! Aber nicht so schlimm, getreu dem Motto: Aus rot wird schon sicher morgen braun! Der Weg war heute einfach mal das Ziel, wir sparen uns eine Übernachtung irgendwo und San Francisco war die gefahrenen Kilometer auch einfach wert!

Wir haben hier in Las Vegas für heute absichtlich das 4Queens direkt an der Freemont St. gebucht. Zum einen haben wir uns gedacht dass wir nach der Fahrt ziemlich müde sein könnten (was jetzt zutreffend ist!) und näher kann man an dem ‚alten Strip‘ wirklich nicht dran sein. Die Fremont Street wurde hier komplett mit dem größten Bildschrim der Welt überdacht, es ist immer was los und es laufen eine Menge schräger Vögel hier rum. Wir wollten heute vor allem noch das verpasste Essen beim Heart Attack Grill nachholen und dann ein paar Bilder machen.

Morgen steht die nächste Fahrt über 800km an und am Abend sind wir dann schon am Monument Valley!

27.5.2013 – Las Vegas – Monument Valley

Dauer: 8:55:54 | Durchschnittsgeschw.: 93,3 km/h | Max: 175,6 km/h | Distanz: 839,2 km

27.05.2013

Das wurde gestern Abend in Las Vegas doch noch später als gedacht. Ich würde hier in dem Teil von Las Vegas nicht meinen kompletten Urlaub verbringen wollen, aber die  Fremont St ist defintiv einen Besuch wert. Allein um sich die ganzen Leute anzugucken. Laufen am Strip eher die Spießer rum ist es hier doch mehr die alternative Szene. Punks, Rockabilly, Hipster, mexikanisch angehauchte Gangster und und und. Hier gibt es sie alle. Auch wenns Spaß machte und die Show des größten Bildschirms der Welt, der die komplette Fremont St überspannt, beeindruckend war musste man auch irgendwann den 1100 km Tribut zollen und sich ins Hotelzimmer aufmachen.

Nicht desto trotz klingelte der Wecker bereits nach ca. 4 Std Schlaf um 6 Uhr morgens um die nächste Etappe zum The View Hotel im Monument Valley in Angriff zu nehmen. 830km durch sich immer wechselnde Landschaften. Ihr müsst euch das DriveLapse Video anschauen. Wir fuhren durch 4 Staaten und mindestens sooft wechselte sich das komplette Landschaftsbild.
Nur Interstate wär doch langweilig und so fuhren wir über die legendäre Route 66 zuerst nach Oatman, dort gibts es unter anderem freilaufende Esel, und dann über Seligman, mit Halt in Lilos Caf’e, schließlich zum Monument Valley. Das ‚The View‘ Hotel hat eine wirklich dem Namen gerechtwerdende spektakuläre Aussicht. Wir buchten natürlich mit Premium View, also mit dem Balkon hin zum Valley und mussten uns auf dem Weg dahin ein Rennen mit dem Sonnenuntergang, der alles in ein wunderschönes Licht taucht, liefern. Wir schafften es so gerade noch und damit geht wieder ein ereignisreicher Tag zuende!

Jemand fragte uns neulich ja noch wie ein typisches amerikanisches Frühstück ausschaut:
Foto 1       Foto 2Links Peggy Sue’s Diner – 26$, Rechts Shell Tankstelle in Kayenta – 11$.

Morgen geht es zuerst zu Four Corners, wo die Grenzen von 4 Bundesstaaten an einem Punkt zusammenlaufen und dann nach Page. Unter anderem bekannt für den Antelope Canyon, Glen Canyon Dam und den Horseshoeband.

28.5.2013 – Monument Valley – Page

Dauer: 4:45:46 | Durchschnittsgeschw.: 95,2 km/h | Max: 180,5 km/h | Distanz: 453,5 km

28.05.2013

Ist ausschlafen nach über einer Woche positivem Streß doch was herrliches! Wir mussten erst um 11 Uhr auschecken und genossen solange noch die Aussicht und das Hotel-Wlan um die Videos auf Youtube zu bekommen.
Leider ist es heute etwas bewölkt gewesen, aber so verbrennen wir uns nicht noch weiter. Überhaupt erstaunlich wie gut die Sonnencreme mit LSF 50 uns bisher größtenteils davor bewahrt hat. Und das bei 13 Std im Auto bei geöffnetem Verdeck bei über 30Grad!

Wir fuhren erst zum Four Corners. Der Punkt an dem die Grenzen von den Bundesstaaten Arizona, Utah, Colorado und New Mexico zusammentreffen. Es ist zwar nicht das tourische Highlight schlecht hin, aber wenn man schonmal in der Nähe ist. Interessant ist aber was für ein Taram drumherum gemacht wird. Eintritt, Souveniers, Shops etc. Nur wegen einer metallernen Plakette vom Durchmesser einer Faxe Dose.

Danach hieß es nur noch angenehme 260km nach Page zu fahren.

Page ist ursprünglich eine Bauarbeiterstadt während des Baus des Glen Canyon Damms gewesen, der sogar noch deutlich mehr Leistung als der Hoover Staudamm hat und den Lake Powell aufstaut. Wir schlagen hier erstmal Station auf, denn hier gibt es einiges zu sehen und zu machen. Am wichtigsten war es heute aber noch einzukaufen. Wir haben hier morgen früh die Bootstour und brauchten Verpflegung und generell sind nach bereits gefahrenen 3684 km die Vorräte beinahe aufgebraucht. Und damit kommen wir zum Tip des Tages. Besorgt euch eine Safeway (Supermarktkette) Kundenkarte. Vorhin beim Einkauf hatte zum Glück der Mann hinter uns in der Reihe eine und hat bei einem Einkauf von 90$ uns mal eben 17$ gespart!

Erstmal geht es gleich zu Johns BBQ die Straße runter und dann, wenn es noch passt, zum Sonnenuntergang zum Horseshoebend.

29.5.2013 – Page

Page ist eine Kleinstadt wie sie im Buche steht. Nur dass hier wegen den quasi zum Standart gehörenden Antelope Canyon und dem Horseshoe bend Unmengen an Touristen ein und ausgehen. Die Hauptstraße ist gesäumt von Motels und Restaurants und es reihen sich teilweise Reisebus an Reisebus. Trotzdem hat man nie das Gefühl das es total überfüllt ist. Die Bars und Restaurants haben immer einen Tisch frei. Es hat halt seinen besonderen Charme.

Wir hatten für den Morgen eine Bootstour vom Glen Canyon Dam zum Horseshoe bend gebucht. Als wir schon im Auto saßen, merkten wir das wir eigentlich nur über den Supermarktparkplatz mussten aber wir sind halt trotzdem rüber gefahren. Das war auch garnicht so dumm, weil wir da erst erfuhren, dass Taschen oder dergleichen verboten waren und wir so nicht zurück zum Hotel mussten. Der Glen Canyon Damm wird von der Homeland Security beschützt und wir mussten halt in den Sperrbereich um zu den Booten zu kommen. Im Nachhinein waren wir auch ziemlich froh darüber, dass es eher eine ruhige Tour statt dem Rafting war, denn das Wasser hatte geschmeidige 7Grad und morgens um 8 Uhr schien die Sonne auch kaum in den Canyon. Es war nur in Shorts und T-Shirt schon frisch.

Der neue Blickwinkel auf dem Damm und den Horseshoe bend sowie die Aussicht auf die Canyonwände waren schon ziemlich genial.

Da wir dann gegen Mittag wieder am Auto waren, fuhren wir sofort zum Upper Antelope Canyon. Das ist ein schmaler Canyon, den man besuchen sollte, wenn die Sonne am höchtsten steht. Dann bilden sich die berühmten Sunbeams in dem schmalen Canyon. Wir waren letztes Jahr schon in dem Lower Antelope Canyon und wollten uns jetzt den anderen mal anschauen. Wir fuhren also zum ersten Anbieter die Straße aus Page raus und die Dame am Schalter meinte, wir müssten eine Stunde bis zur nächsten Tour warten. Wir könnten aber für 25$ pro Person bei einem anderen Anbieter weiter die Straße rauf eine Tour um 12:30Uhr machen. Das war die beste Entscheidung und der Tipp des Tages! Wir wurden mit Jeeps zum Eingang gefahren und wurden dann in einer Gruppe von nur 6(!) Personen durch den Canyon mit den passenden Fotospots geführt. Wir haben am Ende gesehen welche Menschenmassen der erste Anbieter dort durchgescheucht hat. Also fahrt wirklich lieber vom ersten Parkplatz 2,7Meilen weiter von Page auswärts zu Antelope Canyon Photo Tours. Es lohnt sich. Trotzdem finden wir beide das der Lower definitv schöner ist und bessere Motive bietet.

Danach ging es noch wieder zum Horseshoe bend um mit dem Wolkenhimmel ein HDR Panorama hinzubekommen. Bei den zwischenzeitlichen Temperaturen von 35Grad waren wir entsprechend fertig und es ging für uns ins Motel und dann ins Dam Bar & Grill.

Morgen geht es dann von hier aus nur knapp 300km zum Grand Canyon!

30.5.2013 – Page – Grand Canyon

Dauer: 3:27:34 | Durchschnittsgeschw.: 90,9 km/h | Max: 147,9 km/h | Distanz: 314,6 km
30.05.2013

Wir sind gerade erst aus dem Grand Canyon, wo wir uns den Sonnenuntergang am HopiPoint gegeben haben wieder im Motel und ich möchte jetzt garnicht allzuviel schreiben und nur schnell ein Update geben. Sind also gerade in Tusayan nur ein paar km von Grand Canyon entfernt. Wir sind dort heute schon den Rim Trail rauf und runter gelaufen und haben morgen noch was ganz anderes geplant. Dazu aber dann erst morgen mehr. Ich möchte nichts groß ankündigen und dann wird daraus doch nichts.

31.5.2013 – Grand Canyon – Page

Dauer: 3:22:24 | Durchschnittsgeschw.: 90,4 km/h | Max: 144 km/h | Distanz: 305,1 km
30.05.2013

Das war heute ein ganz großes Ding und wir können nun einen weiteren Haken auf der Bucket List setzen. Wir wollten in den Grand Canyon hinab auf dem Bright Angel Trail bis zum Indian Garden und dann zum Plateau Point laufen. 22 km und 1100hm in der Summe. Das sollte an sich auch kein Problem werden aber die 38+Grad dazu waren dann schon heftig. Wir sind früh um 7 Uhr zum Grand Canyon Village losgefahren und den Weg runter waren wir auch noch guter Dinge. Der Weg hoch war allerdings eine ziemlich heftige Sache. Es gibt zum Glück Wasserstellen am Wegesrand. Wir brauchten jeder 6-7 Liter und alle paar hundert Meter kurz ein paar Minuten im Schatten. 8 Std brauchten wir für den Weg dann insgesamt bis wir wieder am Auto waren.

GRANDCANYON_hikeEs war definitiv das anstrengenste, bei der Hitze mit der bescheidenen Ausrüstung, was ich bisher gemacht habe. Und wir mussten uns dazu ja noch ein wenig beeilen, weil wir dann direkt von dort aus wieder 300km nach Page mussten um Morgen früh an der Lotterie in Kanab für das Permit für die Wave teilnehmen zu können. Die Aussicht war natürlich genial und sicher lohnt es sich, aber man sollte sich genaustens überlegen was man sich zutraut. Hoch muss man auf jeden Fall wieder. Was bei einer Rettung mit dem Hubschrauber mit 6000$ zu Buche schlägt. Laut Rangerin tuts vielleicht ja auch ein Mule wenn alle Sterne richtig stehen und einer zufällig in der Nähe ist.

Wir besuchten Abends erstmal wieder Big Johns BBQ für ein Full Rack Baby Pig Ribs. Mit Live Country Musik! Absolut genial.

01.06.2013 – Page – Kanab – Page

Dauer: 2:28:33 | Durchschnittsgeschw.: 96,7 km/h | Max: 136,6 km/h | Distanz: 239,4 km

01062013

Ist das ein Chaos mit den Zeitzonen hier. Kanab, der Ort in dem die Permits verlost werden, liegt in einem anderen Bundesstaat und der liegt eben eine Stunde zurück. Verlost werden die Permits um 9 Uhr, man sollte gegen 8:30 Uhr da sein und wir brauchten etwas mehr als eine Stunde um rüber zu fahren. Ergo mussten wir 6 Uhr Page-Zeit losfahren um rechtzeitig dort zu sein. Ihr merkt, wie man blöd dabei wird?

Es wäre schon richtig gut gewesen, hätten wir erneut bei der Lotterie um das Wave-Permit gewonnen. Leider war, wie gewohnt, der Raum gut gefüllt und 27 Anträge mit ca. 70 Personen hofften auf die begehrten 10 Plätze. Letztes Jahr klappte es, dieses leider nicht. Aber wir waren jetzt auch nicht so traurig darüber. Da gab es bei denen, die schon den zweiten Tag hintereinander dort bangten, längere Gesichter.  Wir gingen erstmal frühstücken, fuhren zurück und machten uns dann einen ruhigen Tag in Page. Den hatten wir uns aber nach gestern auch redlich verdient.

Kontinuitätshalber das Video vom Morgen:

02.06.2013 – Page – Moab

Dauer: 6:01:13 | Durchschnittsgeschw.: 86,8 km/h | Max: 182,2 km/h | Distanz: 522,6 km

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Wir ließen uns heute Morgen etwas Zeit und machten uns auf den Weg Richtung Monument Valley um zum Mexican Hat und dem weltberühmten 13 Mile Marker zu fahren:

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Genau hier auf diesem Abschnitt im Monument Valley beendete Forrest Gump seinen Cross Country Lauf! Und schaut euch einfach diese Aussicht an.

Danach ging es die restlichen 250 km nach Moab zum Arches National Park. Und wie warm das heute wieder ist. Wir hatten fast durchgehend 95 – 100°F. Also ca. 34°C! Wir waren ziemlich guter Dinge, denn die ersten Arches, wie der Double Arch oder Windows, sahen schon sehr beeindruckend aus und fuhren dann zum Delicate Arch. Fuhren ist jetzt übertrieben. Denn vom Parkplatz zu ihm hin ist es ein ordentlicher 4,8km Marsch und kein einfacher, sondern er hatte es in sich! Ich sprach ja vorhin die Temperatur an und was zu trinken hatten wir auch nicht dabei. Umso mehr kann man sich vorstellen wie wir uns auf dem Rückweg beeilten und am Auto selbst das Wasser, mit dem wir uns normalerweise die Hände unterwegs waschen, tranken. Und wir hatten ja auch noch Eis in unserer Kühlbox. Nie schmeckte es besser. Wir brauchten ein paar Minuten und schauten uns dann auch noch den Landscape Arch an und dann wurde es auch schon Zeit aus dem Park raus zu unserem Motel zu fahren. Nach einer Dusche fühlt man sich wie neu und nach einem richtig gutem Essen in Jeffreys Steakhouse kann man beruhigt den nächsten Tag entgegen sehen. Den Canyonlands National Park geben wir uns morgen direkt zum Sonnenaufgang und später gehts auch wieder 800km zurück nach Vegas. 

03.06.2013 – Moab – Las Vegas

Dauer: 8:01:12 | Durchschnittsgeschw.: 106,3 km/h | Max: 181,8 km/h | Distanz: 852,8 km

03.06.2013

 

Das war doch heute sehr früh. Nach dem richtig, richtig gutem Essen in Jeffreys Steakhouse dauerte es noch bis halb eins die Blogs zu aktualisieren und leider klingelte danach der Wecker schon um 3Uhr morgens! Wir wollten unbedingt den Sonnenaufgang am Mesa Arch im Canyonlands National Park erleben. Es ist ein solch gefragtes Motiv das die Spots für die Stative sehr gefragt sind. Wir wollten also extra früh dran sein und mussten ja auch noch knapp eine Stunde hinfahren. Wir waren also um kurz vor 5Uhr am Mesa Arch und es warteten bereits 3 andere Grüppchen. komischerweise alles Deutsche. In der Zeit bis dann auch wirklich die Sonne aufging strömten weitere Leute zum Fotospot und einige warfen bereits genervt ihr Stativ in den Sand, weil sie zu spät dran waren. Für uns war es perfekt und das frühe aufstehen hat sich gelohnt. Danach ging es nur noch zum Grand Viewpoint und anschließend auf die 760km Fahrt nach Las Vegas. Wir mussten uns wirklich zwanghaft wachhalten und nach einem Fahrerwechsel pushten wir uns Richtung Ziel.

Wir haben uns zum Beginn unseres Trips gesagt, dass wir uns absichtlich für ein Cabrio entschieden haben und die gesamte Fahrstrecke über offen fahren, komme was wolle. Soweit so gut, aber das Thermometer stieg auf der Fahrt auf 108°Fahrenheit, ca. 42,2 Grad. Es wurde uns richtig warm. Vor allem an den Ampeln 3 km vorm Hotel.

Hier für unseren Aufenthalt in Las Vegas haben wir uns ein Zimmer im Hard Rock Hotel gebucht. Es liegt knapp 2km seitlich vom Strip und es wird seinem Namen gerecht. Schon im Parkhaus wird man mit Blink 182, Linkin Park o.ä. beschallt. Musik ist allgegenwärtig und die Memorabilien, von Kleidung bis zu ganzen DrumSets haben seinen besonderen Reiz.

Wir haben ein Zimmer direkt zum Rehab Pool raus und das ist definitiv nichts für Familien oder Leute die wirklich abschalten wollen. Wir waren nach der 800km Fahrt und der Nacht davor entsprechend fertig und wollten uns nur kurz hinlegen. Aber es schallte die Musik von der Poolanlage noch dermaßen laut hoch (Das ist keine Beschwerde, sondern lediglich eine Beobachtung) Ich schlafe am liebsten mit Musik ein und stehe damit auf, aber dem ein oder anderen könnte das schon aufstoßen.

Wir sprangen also eben unter die Dusche, gute Schuhe an und raus ging es. hier genau gegenüber ist das Hofbräuhaus in Las Vegas, denn Essen mussten wir ja sowieso. Was das für ein Zirkus ist. Eine bayrische Band gibt ihr bestes,  Festzeltstimmung aufkommen zu lassen und alle sind ganz angetan von den großen Maßkrügen und ‚ein Prosit, ein Prosit….‘ und ‚Oan, Zwo, Gsuffa‘ (Selbst für uns eine Fremdsprache;) . Was hier aber zu beobachten ist, dass die Amis unglaublich darauf stehen von der Kellnerin verdroschen zu werden. Das fiel uns schon im Heart Attack Grill auf. Aß man dort nicht alles auf, gibt’s was mit dem Paddel auf den Allerwertesten. Und nun im Hofbräuhaus mit dem Brettchen mit dem der Schnaps serviert wird. Alles immer begleitet mit der Begeisterung vom Publikum. Wir wurden nachher von unseren Tischnachbarn gefragt ob das denn normal in Deutschland sein würde und wir verneinten das wehement. Genauso wie das ganze Hofbräuhaus etc. eben nicht die Kultur in ganz Deutschland entspricht. Aber sowieso waren wohl geschätzte 80% aller Amis bisher nur unterhalb des Weißwurstgrenze in Deutschland unterwegs.

Danach musste das Casino dran glauben. Mit unglaublichem Glück schaffte Matthias es am Slotautomaten das bisherige investierte Geld für uns beide zurückzugewinnen und nach 2 Std. ging es noch zum Strip. Jeb wir liefen, was wohl dem leicht angetrunkenen Zustand zuzurechnen war. Wir wollten eigentlich nur im Flamingos an ‚unsere‘ Automaten vom letzten Jahr. Leider hat man dort wohl einige ausgetauscht und wir konnten sie nicht finden. Dafür andere. Zumindest waren wir nachher blank was unser ‚Ohne-schlechtes-Gewissen-verspielbares-Geld‘ anging und wir liefen über den Strip zurück zum Hotel. Wurde Zeit, weil wir für morgen das Daybed gebucht hatten. Es reichte definitiv für den Tag!

04.06.2013 – Las Vegas

Ich will hier gar nicht ausschweifend werden, denn wir lagen einfach den ganzen Tag am Pool. Der Tag war von langer Hand genau so geplant gewesen. Wir bekamen gestern beim einchecken direkt unseren Coupon fürs Daybed (Man bezahlt zusätzlich zum normalen Übernachtungspreis des Zimmers pro Tag 22$ Ressort Fee und bekommt dafür Coupons für Restaurants, eben ein kostenloses Daybed am Pool oder kostenlosen Internetzugang etc.) und reservierten direkt eines für heute. Daybed ist genau das was man sich darunter vorstellt. Ein gemütliches Plätzchen für sich direkt am Pool ohne das man sich mit anderen um die Liegen balgen muss. Richtig komfortabel wird das ganze aber erst wenn das drumherum auch noch passt. Es waren heute geschmeidige 38-42°Grad, es gab wirklich geniale Musik und eine nette Hostess die sich um unser Wohlbefinden kümmerte. Sei es Frühstück oder eben der Eiseimer mit Bierflaschen drin. Nachdem man auch herausgefunden hat, dass man einfach nur fragen muss um einen Sonnenschirm zu bekommen ging es uns richtig gut. Andernfalls hätten wir nach ’ner halben Stunde sagen müssen dass wir uns hier total verbrennen. Wir hatten um 17 Uhr aber auch definitiv genug. Genug vom Alkohol, genug von der Sonne und wollten einfach nur noch so sehr ins Bett dass wir leider die Buffetzeit verschlafen haben. Macht aber nichts, gibt es morgen eben ein großes Frühstück.

05.06.2013 – Las Vegas – Death Valley

Dauer: 2:39:55 | Durchschnittsgeschw.: 90,1 km/h | Max: 154,1 km/h | Distanz: 240,2 km
05.06.2013

Heute sind wir dann also zum Death Valley gefahren. Dem heißesten Ort Nordamerikas und natürlich war das Dach dabei unten. Wir haben uns allmählig an die Sonne hier gewöhnt, aber es waren doch dann angenehme 114Grad Fahrenheit als wir ankamen. Um sich das mal vorzustellen. Leiht euch den Föhn eurer Frau/Freundin/Mutter und haltet euch den vors Gesicht. Es ist wirklich so krass! Wir haben uns hier direkt mitten im Death Valley wieder in der Furnace Creek Ranch ein Zimmer gebucht und die Anlage hier hat einen Quellwasserpool. Der hat eine Wassertemperatur von ca. 32 Grad und abtrocknen lohnt sich auch nicht, weil man quasi sofort wieder trocken ist. Neben der Hitze gibt es hier zum Beispiel mit Badwater den tiefsten Punkt Nordamerikas und am Dantes View einen unglaublichen Ausblick über das Tal. Wenn man in der Ecke ist sollte man sich das auch mal anschauen.

06.06.2013 – Death Valley – Las Vegas

Dauer: 3:10:37 | Durchschnittsgeschw.: 90,3 km/h | Max: 140,8 km/h | Distanz: 286,7 km
06.06.2013

Wir mussten heute also nur noch zurück nach Las Vegas fahren, das Auto ausräumen, Koffer packen, irgendwie versuchen den Kleber des angebackenen Gaffabands von den Kopfstützen der Rücksitze zu lösen (mit dem wir die GoPro befestigt haben) und uns am Buffet anstellen (kostet hier nur 20$ und bei Anmeldung einer kostenlosen PlayersCard gibt es noch 25% Rabatt). Wir übernachten heute in dem Stratosphere Tower von dem man einen genialen Überblick über ganz Las Vegas hat und die Fahrt nach oben ist auch noch kostenlos, wenn man Hotelgast ist. Für 35€ die Nacht ist es dazu noch Spottbillig!

 

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Damit verabschieden wir uns dann auch von euch und beenden unsere Berichterstattung.

Wir möchten uns bei Kommentatoren, Leuten die uns Emails schickten und allen anonymen Lesern bedanken! Uns hat es natürlich Spaß bereitet den Trip vorzustellen und zu dokumentieren. Wir hoffen vielleicht dem ein oder anderen behilflich gewesen zu sein oder Interesse an einem Urlaub in den USA geweckt zu haben. Wir geben zurück an die Sendeanstalt in Deutschland.

Andreas & Matthias

 

STATISTIK

Bildschirmfoto 2013-06-17 um 12.51.59

Wir sind jetzt gut eine Woche wieder aus den USA da und der Alltag hat einen leider schon wieder. Ich wollte nur kurz eine kleine Übersicht über ein paar Zahlen und Fakten geben:

Wir saßen für die insgesamt 6504 Km genau 81 Stunden und 57 Minuten im Auto und die längste Fahrt an einem Tag mit 1083km war die von San Francisco nach Las Vegas.
Durchschnittlich sind wir 542km an jedem der 12 Fahrtage gefahren.

Wir haben 131,7 Gallonen (498,48 Liter) für 486,48$ getankt. Das macht 0,75€/l und einen Verbrauch von 7,67l auf 100km. Wohlgemerkt sind wir immer offen gefahren. Realistisch wären also durchaus auch 6l/100km oder noch weniger gewesen.
Wir waren insgesamt in 12 verschiedenen Hotels/Motels, davon waren 4 allein in Las Vegas und in 2 Hotels waren wir sogar jeweils weniger als 6 Std.

Unsere GoPro hat insgesamt 310560 Bilder (642GB!) gemacht, die in 12 Videos (Gesamtlänge 86Minuten und 16s) auf 1080p gerendert ca. 12GB an Videodateien ergaben.

Stand 16.06.2013: Insgesamt gab es weit über 100000 Zugriffe auf unsere 268 hochgeladenen Bilder, 11000 Views des Beitrags alleine auf diesem kleinen Blog und unsere DriveLapsevideos auf Youtube hatten 1692 Views kumuliert in den letzten 30 Tagen!

Wir haben 5 Mal an der Tankstelle gefrühstückt, 3 Mal das Abendessen ‚vergessen‘ und waren morgens 6 Mal bei Dennys.
Eingekauft wurden 38 Flaschen Wasser, 62 Dosen Cola, 16 Dosen RedBull, 24 Dosen Sprite, 24 Dosen Dr.Pepper, 24 Budweiser Flaschen, 2 Flaschen Captain Morgan, eine Fl Jägermeister und 13 French Vanille Cappuccino.

So sehr ich mich auch auf die SimKarte von H2O, die angeblich das Netz mit der größten Abdeckung nutzt, vom Simlystore gefreut habe: Sie war leider eine absolute Enttäuschung. Unterwegs konnte man sie eh vergessen. Das iPhone war zu 80% auf der Strecke im T-Mobile Netz während die SimKarte im iPad (Extra dafür ja gekauft) leider zu 80% ‚Kein Netz‘ hatte. Auch ein Reset, den der deutsche Simlystore Support nach einer leicht ‚aufgebrachten‘ Email veranlasst hatte, gab es keinerlei Besserung. Es kann echt nicht sein, dass in einer Stadt wie San Francisco oder Page die SimKarte nicht vernünftig läuft. Teilweise war es wirklich ein Krampf eine Email rauszubekommen. Jedes Rauchzeichen wär 3 Mal so schnell gewesen. Der einzig gute Dienst die dieses 90€ Fiasko uns erwiesen hat, war letztendlich in Las Vegas. Ich erwarte nicht viel. Aber man konnte nicht im geringsten auch nur ansatzweise die erworbenen 2GB nutzen. Leider…. Da war die Vodacom Simkarte in Südafrika absolut vorbildlich. Überall, wirklich im hinterletzten Winkel, gab es 3G!

INSTAGRAMBILDER

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21 Comments

  1. Irene E.

    Hallo, verfolge jeden Tag gespannt euer Blog. Bin auch ein „infizierter“ USA Fan , dieses Jahr machen wir eine Rundreise ,LA, Havasu City, Route 66, Grand Canyon, Monument Valley,Page ,Bryce Canyon, Zion N.P und natürlich Vegas :))) Wünsche euch noch einen tollen Urlaub und grüßt mir die Amis;)
    Irene

  2. Michael

    Hallo ihr…

    Verfolgen (meine Freundin und ich) seit Beginn eure Reise. Und es kommt uns alles sooooooo bekannt vor. Waren letztes Jahr im September für 4 Wochen dort. Ein wunderbares Land, welches uns nicht mehr loslässt… Wir wollen definitiv wieder in die Staaten…

    Viel Spaß noch…

  3. Kerstin S.

    Hey, freue mich jeden Morgen auf euren Bericht und eure Bilder!!! Wir haben letztes Jahr auch eine Rundreise durch den Westen der USA gemacht (LA, Palm Springs, Route 66, Grand Canyon, Page, Monument Valley, Bryce Canyon, Zion NP, Las Vegas, Death Valley, Yosemite NP, San Francisco, Monterey, Pismo Beach und wieder LA). War unbeschreiblich . Wir lieben das Land und die Leute. Weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse.
    Kerstin

    • Das ist ja die Klassische Route für den Südwesten der USA. Auf jeden Fall kann man die jedem empfehlen. Es gibt soviel zu sehen!

      Andreas

  4. Thomas

    Toller Blog, schöner Reisebericht und Bilder.
    Kleiner Tipp falls ihr nochmal vom Kanab nach Page zurückfahrt.
    Toadstool Hoodoos
    http://www.zehrer-online.de/htm_hikes_toadstool.htm

    Einfacher Hike und schöne Motive .

    Viel Glück bei der Verlosung ;-), da sind bestimmt wieder jede Menge Leute Vorort.

    Grüße
    Thomas

    • Danke für das Daumendrücken. Es hat leider nicht geklappt. 27 Anträge waren es diesmal. Aber wir hatten ja dafür letztes Jahr schon das Glück. Jetzt noch einmal das Permit zu gewinnen wäre wirklich das i-Tüpfelchen gewesen ;) Wir waren jetzt also nicht allzu traurig darüber gewesen. Bei denen die bereits das zweite Mal da saßen, und das taten einige, sah das schon anders aus.

      Andreas

  5. Journeyerin

    Hallo ihr Zwei, klasse Seite!!!

    Habe ne Frage an euch und zwar möchte ich im Herbst auch ne kleine Rundreise machen und suche gerade günstige Unterkünfte – könnt ihr mir da was empfehlen??

    VG und weiterhin viel Spaß und gute Reise

    • Günstig ist leider kaum etwas in den typische Touristenorten und immer Definitionssache. Man kann natürlich außerhalb der Saison Glück haben oder seine Ansprüche extrem herunterschrauben. Wir zahlen hier pro Nacht ca. 70$ und haben echt gute Unterkünfte (Bis auf SF jetzt). Ausnahmen gibt es natürlich auch, wenn man was besonderes will. Ansonsten sind Motel6, Rodeway Inn oder Ketten allgemein zu empfehlen. Wir buchten immer alles bei booking.com . Da kann man zur Not auch bis 18 Uhr noch stornieren.
      Viel Spaß dir bei deiner ‚kleinen‘ Rundreise :)

      Danke und Grüße

      Andreas

  6. Ruhiger Tag in Page? Gibt’s sowas? Schöner Bericht!

    • Wenn man seit 12 Tagen unterwegs ist, morgens fast immer gegen 7 Uhr aufsteht, hunderte km fährt, überall hinläuft und sich meist bis Mitternacht um die Blogs, Bilder und Videos kümmert kann man sich einen ruhigen Tag durchaus gönnen. Soll ja auch für uns Urlaub sein. Wir fühlten uns weder für den Zion noch Bryce in der Lage dort auch nur ansatzweise was produktives zu leisten. :D Wir waren ja nicht völlig inaktiv. Aber hatten jetzt auch einfach keine Lust auf den nächsten 20km Hike oder hier oder dort hin zu fahren :)

      Danke für die Seite! Die hätten wir vielleicht 2 Tage vorher gebrauchen können. Beim nächsten mal dann ;)

      Beste Grüße aus Moab

      Andreas

  7. Anja

    Ich bin auch voll infiziert von Eurem Blog. Wir fahren im Herbst von San Francisco nach Las Vegas und ich bin schon gespannt. Eure Fotos machen Vorfreude auf die Reise… Grossartig! Tolle Tips dabei und ich werde Euren Blog mit in den Urlaub nehmen! :-)) Weiterhin viel Spass!

    Anja

    PS: cooles Auto!

  8. Klaus

    so ein Mist – ich sitze hier am Schreibtisch und lese wieder euren nächsten Tagesbericht :-) …
    … so wie ich es einschätze brauche ich dringend Urlaub *lach*

    Ja lasst es auch mal ruhiger angehen – ist ja schließlich Urlaub !

    PS: Etwas Aktuelles aus D – Passau ist gerade abgesoffen, Die Fluten sind nicht mehr beherrschbar. Das Auto von einem Bekannten hängt in der TG unter der Decke :-) Dabei wollte er doch nur Urlaub mit dem Rad machen :-)

  9. Erstmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Kommentare. Wirfeuen uns über jeden einzelnen!

    Natürlich haben wir die Nachrichten aus Deutschland schon gelesen. Wirklich bitter was dort gerade passiert! Schon wieder!

    Als kleines Update. Nach ca. 2Std Schlaf haben wir heute Nacht um 3:50Uhr ausgecheckt und sind zum Sonnenaufgang am Mesa Arch im Canyonlands NP gewesen. Jetzt gerade sind wir auf der IS15S und schon 120Meilen vor Las Vegas. Bei 97Grad Fahrenheit :)

    Grüße

    Andreas und Matthias :)

  10. Sebastian

    Hi,

    ich bin gestern durch zufall auf euren Blog gestoßen und er hat mich direkt gefesselt. Ich werde es weite rverfolgen und mir mit sicherheit einige Dinge Eurer Tour auch angucken wollen.

    Ich fliege im September mit Frau und Sohnemann nach Vegas und mache dort auch eine Rundreise (Rückflug von L. A.). Unklar ist bis jetzt nur was wir mit unseren 3 1/2 Wochen anfangen wollen. Dabei hilft uns der Blog sicherlich sehr gut! Wir werden auf jeden Fall dort heiraten. Habt ihr ne idee wie lange man in den 3 Städten Vegas, L.A. und San Francisco braucht um alles gesehen zu haben. Wir haben bislang unser Hauptaugenmerk auf die Städte gelegt aber wenn ich Euer Blog lese hab ich Bock auf mehr. Auch der Mustang in Rot ist Teil meiner Wunschtour und wird demnach auch gebucht… Aber wenn man viel in den Städten bleibt ist das Auto über die ganze Zeit Schwachsinn oder?

    Weiter so!

    Gruß

    Sebastian

    • Hallo Sebastian,

      Es gibt hier in den USA soviel zu tun und zu sehen! Noch mehr NationalParks und Los Angeles haben wir 2012 schon besucht: http://imhappythankyoumoreplease.de/blog/2012/05/usa-mai-2012/

      Also die 3,5 Wochen wirst du ohne Probleme so verplanen können, dass du jeden Tag was anderes siehst. San Francisco ist meiner Meinung nach die interessanteste Stadt. Gefolgt von Las Vegas und LosAngeles finde ich muss man eigentlich nur das Griffith Observatory, California Science Center und den Walk of Fame gesehen haben. Objektiv sollte man 3 Tage pro Stadt einplanen!

      Das Auto ist nie verkehrt. Wenn man selber zu den Nationalparks fährt spart man sich das Geld, dass man andernfalls für gebuchte Touren dorthin ausgeben würde (Allesamt richtig teuer!) und zusätzlich sind die zurückgelegten km innerhalb der Parks zu den Aussichtspunkten enorm! Es gibt aber in vielen kostenlose Shuttlebusse.
      Generell ist das Autofahren hier kaum ein Kostenfaktor. Für inzwischen 5940km haben wir keine 500$ an Sprit ausgegeben und der Tank ist noch voll! Eine Galone steht zur Zeit bei 3,49$. (0,70€ für den Liter also) Das du ein Auto brauchst wird dir spätestens bewusst wenn du siehst wie die Entfernungen hier alle sind! Los Angeles hat eine Ausdehnung von 100x100km… Wenn du den Mustang mieten möchtest: ‚Dollar‘ heißt der Anbieter über den wir gebucht haben.

      Vorher zu gratulieren bringt Unglück, deswegen verkneife ich mir das an der Stelle, aber heiratet ihr dann in Las Vegas?

      Beste Grüße

      Andreas

    • Sebastian Degener

      Hi Andreas,

      danke für deine Antwort. Jo wir heiraten in Las Vegas! Wir wissen nur noch nicht 100% wie… ob in einer kleinen kapelle oder am welcome to Vegas Schild oder aber was ganz anderes. Die Zeit wird langsam knapp deswegen wird jetzt in der nächsten Zeit hoffentlich alles viel konkreter… Wir freuen uns schon wie sau!

      Ich habe da aber nochmal ne Frage zum Mustang, Bei den Autovermietungen die ich abgeklapppert habe steht überall das es sich hierbei um einen 2sitzer handelt. wir haben aber noch unseren Sohn dabei der auch einen Sitzplatz braucht. Auf euren Videos wirkt es aber so als ob hinten noch Platz wäre. Es wäre toll wenn Ihr mir kurz sagen könntet ob hinten auf der Rückbank noch platz für ein Kleinkind ist.

      Gruß

      Sebastian

    • Ja dicke! Also wir hatten immer alle unsere Einkäufe/Müll/Klamotten wie Jacken und Pullover/Kühlbox/Stative und die Rucksäcke hinten auf den Sitzen. Also er ist eigentlich ein 2+2 Sitzer. Hinten wirds für Erwachsene definitiv für eine längere Zeit ungemütlich. Aber Kleinkind sollte kein Problem damit haben!

      Viele große Hotels haben auch Kapellen. Sowas von meiden würde ich so eine Drive-Through Kapelle. Ihr wollt unbedingt in Las Vegas heiraten? Haben auf unserer Fahrt von San Francisco raus gesehen, dass welche direkt am Meer am Highway#1 geheiratet haben. Monterey ist der absolute Hammer was das drumherum angeht :)

  11. Klaus

    Hallo ihr 2 – vielen Dank für die netten Urlaubsberichte. Weiter so. Werde mal wieder vorbei schauen um zu sehen wo es euch sonst noch so hingetrieben hat :-)

    Wünsche eine gute Heimreise !!

  12. Michael

    Vielen Dank für die interessanten Berichte, die ich gerade in einem Rutsch verschlungen habe. In etwa einem Monat steht bei uns eine ähnliche Tour an und da konnte ich auf jeden Fall Einiges für unsere Stationen mitnehmen.
    Eine kurze Frage noch zu eurer Tour im Antelope Canyon: wart ihr mit diesem Anbieter unterwegs: http://www.navajoantelopecanyon.com/ Das kommt von der Anfahrtsbeschreibung gut hin, aber die Touren sind da alle deutlich teurer…
    Vielen Dank für die Rückmeldung!
    Michael

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