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U.S. of A. – Mai 2012

United States of America

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Vorbereitungen:

Die Idee eines Roadtrips war bei uns ansich nicht neu. Zum einen sind Strandurlaube von mehreren Tagen an einem Fleck absolut nicht das was wir uns unter ‚Urlaub‘ vorstellen. Und das Erlebnis mit Freunden unterwegs zu sein, ständig neues zu sehen, ist einfach das beste. Die USA ist riesig und bietet soviele Dinge die einen Besuch wert sind, dass man einfach nicht anders kann als sich den Mietwagen zu schnappen und drauf loszufahren und zum anderen sind wir jetzt in einem Alter in dem man halt sowas einfach mal gemacht haben muss. Die einzig wahre Art zu reisen. Abenteuer hin oder her.

Seit ca. einem Jahr setzen wir uns jetzt mit dieser Reise auseinander. Verglichen, was jeder von uns sehen wollte und schauten uns verschiedene Routen (z.B. 1 Woche Ostküste; 2 Westküste o.ä) an. Letztendlich wurde es die 3 Wochen Westküstentour. Es bietet einfach soviel mehr. New York / Washington / Boston / Toronto etc. könnte man auch mal kurzfristig später machen.

Wir erstellten (ok Koop übernahm hier das Zepter) ein Dokument bei GoogleDocs das jeder von uns bearbeiten konnte wann er wollte und das wiederum halt kommentieren, ergänzen etc. Mit der Zeit wurde das Sammelsurium ordentlich komplex aber auch so verdammt verlockend, dass man am liebsten direkt losgeflogen wäre.

Im Oktober 2011 buchten wir dann schonmal die Flüge von Düsseldorf nach Los Angeles. Die Hotels und den Mietwagen buchten wir Anfang 2012. In manchen Städten war es schon arg knapp passende Hotels auf der Route zu finden. Hardcorerundreiseexperten wären wahrscheinlich rumgefahren und wären einfach in ein Motel am Wegesrand hereinspaziert. Damit sind wir aber schonmal mächtig in Byron Bay auf die Schnauze gefallen. Dazu sparen wir uns einfach die Zeit, die die Suche nach einer Schlafgelegenheit verschlingt. Also wenn jemand von euch sowas hier plant. Nehmt euch mindestens 6 Monate vorher die Zeit nach Hotels zu suchen! Vor allem San Fransisco fiel uns negativ auf. Und wir waren jetzt weder verwöhnt was die Kategorie oder die Lage anging noch waren wir finanziell zimperlich und wollten unbedingt ein Zimmer für 50$. Waren schon bereit für was ordentliches auch zu bezahlen.

Der Vorteil wenn man die Buchungen so auseinanderzerrt ist simpel: Man zahlt nicht direkt 3000€ binnen einem Monat sondern bucht, wenn man gerade Geld übrig hat oder einfach wenn man was cooles entdeckt hat. Dann bereitet es einem auch nicht soo Kopfzerbrechen und man hat den perfekten Urlaub ohne immer wieder aufs Geld schauen zu müssen. Die Frage ob jetzt vielleicht der Helikopterflug wirklich hätte sein müssen oder nicht stellt sich dann eben nicht. Wieder eine Erfahrung aus unserem Australientrip, bei dem wir damals wirklich nur den Flug und die ersten beiden Hotelnächte buchten und ziemlich geschockt waren was wir für alles andere inklusive den Hotels dort noch ausgegeben hatten!

Wir haben jetzt also Anfang April und nicht nur die Vorfreude steigt. Unsere Visa wurden genehmigt und in letzter Zeit kam einige Post an:

Durchfahrtsgenehmigung und Parkplatz für die Zion Lodge im gleichnamigen Nationalpark

So einen wollte ich immer schon einmal aufreißen :)

Darin waren die Tickets für das Baseballspiel in Los Angeles an unserem letzten Tag. Garnicht soo einfach die rechtzeitig nach Deutschland geschickt zu bekommen. Haben diese über eine Ticketbörse gekauft und für den Expressversand beinahe den Kaufpreis draufgelegt. Das war es uns aber sowas von wert!

Und abschließend: (Wofür ist man sonst ADAC Mitglied?)
Neben Straßenkarten, Tips, Notrufnummern und weiteren geschätzten 3kg Papier lag eine nette Mitgliedskarte des AAA (ADAC Pendant in den USA) dabei die uns anscheinend eine MENGE Vergünstigungen einbringen wird…

Technikkram:

Wir sind ein ‚wenig‘ Technikverliebt. Um uns und euch zu unterhalten und uns nichts entgehen zu lassen nehmen wir eine Menge Elektrozeugs mit:

1x Macbook Pro mid 2011
1x Canon EOS 500D 18-200mm
1x Canon EOS 550D 18-55mm & 300mm
1x Sony 1080p HD Cam
1x iPad2
1x GoPro
1x GoPro mit einstellbarem Focus
4x 32 GB SDHC Speicherkarten
… unzähliger Kleinkram

Wir schleppen das nicht nur zum Spaß mit. Wir haben damit ein paar interessante Sachen geplant!

ΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞ

Liveblog:

Und noch eine Bitte. Wir sind auch nicht besser als jede andere Seite/Sendung/Firma etc. Um möglichst viele an dem Roadtrip teilhaben zu lassen drückt ihr ganz unten vielleicht kurz auf den ‚Gefällt mir‘ Button. Danke!


 5.5.2012 – Düsseldorf – Los Angeles

Nach anstrengenden 18 Std sind wir endlich im Hotel angekommen. Wir waren schon bei Hertz und haben einen genialen Mietwagen, mit dem wir auch schon ganze 400m gefahren sind… Den gucken wir uns morgen mal genauer an.

Diese Volltrottel von Gepäckjongleuren haben dem Macbook böööse zugesetzt. Zum Glück ist es aus Alu und zum Glück nur die Rückseite betroffen aber es sind fiese Beulen drin. Funktioniert aber noch perfekt. Sieht jetzt nur fast so schlimm wie Koops Heckklappe…

Sonst noch bemerkenswertes:

  • Unser erstes Essen in den Staaten waren Garrett’s Popcorn mixed Käse und Caramel und ein Menü bei McD!
  • Koops Duschgel ist ausgelaufen

Rest kommt morgen. Wir haben hier gerade 23:50 Uhr am 5.5.2012…. Ihr seit uns 9 Stunden vorraus und wir echt im Eimer!

6.5.2012 – Los Angeles – Lake Havasu

Nachdem wir gestern gegen 0:00 Uhr völlig platt in die Betten gefallen sind, und weil heute noch einige Kilometer vor uns lagen, hatten wir eigentlich vor nicht soo lange zu schlafen. Darum haben wir den Wecker vorsichtshalber mal auf 9:00 Uhr gestellt, um dann genug Zeit bis zum Auschecken und andere Vorbereitungen zu haben.

Schön wärs gewesen… Um 4:30 Uhr waren wir alle so hellwach, dass an Schlafen nichtmehr zu denken war. In Deutschland hätte es um die Zeit vielleicht ein Mittagsschläfchen gegeben, mehr aber auch nicht. Für die erste, große Tour, raus aus L.A., war es jedenfalls noch etwas zu früh, für ein Frühstück ebenfalls.  Aber da hier gleich die Sonne aufgehen sollte, wär es doch cool das am Strand zu erleben.

Gesagt getan, ab ans Meer! Wir fuhren zum Manhattan Beach. Blöd nur, dass die Sonne eh nicht über dem Meer, sondern über der Stadt aufgeht. Noch blöder war allerdings, dass es bewölkt war… Da hilft nur eins: Starbucks! Trotzdem war es interessant bei stockfinsterer Nacht alleine durch die Straßen von LA zu fahren und sich auch langsam an die Straßenregeln hier heranzutasten. Man darf z.B. bei rot eigentlich immer rechts abbiegen, wenn man kurz wartet und sich vortastet.

Capuccino-gestärkt ging es dann ans packen (wie viel Chaos man in gut 4 Std in einem Hotelzimmer hinterlassen kann…) und an das technische Aufwerten des Autos. Der Blick der Room cleaning Dame, die sich wohl beide Sonnenbrillen eingesteckt hat (No Sir, the lost and found box is empty), nachdem Mr. Lange die unter der Tagesdecke versteckt hat, sprach Bände. Wir erhaschten sogar ein paar Blicke von technikaffinen Japaner die sich unsere Windschutzscheibe al näher ansahen. Mit unserem High-Tech-Mobil machten wir uns auf in Richtung Joshua Tree National Park, der auf unserer Route nach Lake Havasu City liegt.

Das Wetter wurde besser, je weiter wir uns von Los Angeles entfernten. Und so erkundeten wir bald diesen Park, bestehend aus Kakteen, richtig vielen Felsen und eben diesen Joshua Trees, größtenteils per Auto, an einigen Stellen aber auch zu Fuss.
Als wir die besten View Points besucht hatten, machten wir uns auf zum Lake Havasu zu unserem Hotel für die nächste Nacht.

Langsam merken wir den Jetlag und den fehlenden Schlaf. Also noch kurz was im Black Bear Diner essen, und ab ins Bett! Das tut gut…

Übrigends ist es sehr erstaunlich wie hilfsbereit die Leute hier sind. Sei es die Tankstellenmitarbeiterin die 17 mal was von no problem und my pleasure redet weil unsere deutsche Kreditkarte mit ihrer Zapfsäule nicht ging und wir anschließend auch nicht wussten welchen Hebel wir umlegen mussten. Oder James aus dem Diner. Toller Typ, der bei seiner Stimme Nägel gurgelt und für deutsches Bier aus Bremen schwärmt. Uns gefällt es hier!

Verdammt warm ists hier übrigens, so um die 30°C! Wie schauts denn so in Deutschland aus? :)

Dauer: 10:45:44 | Durchschnittsgeschw.: 53,8 km/h | Max: 127 km/h | Distanz: 579,2 km

7.5.2012 – Lake Havasu – Route 66 – Grand Canyon National Park

Same procedure as every day: Wecker auf 9 Uhr gestellt, erstes mal auf die Uhr geschaut ob’s Zeit zum Aufstehen ist: 1:30 Uhr -.- , aufgestanden sind wir dann um 6:30 Uhr.

Das hatte aber natürlich auch direkt wieder Unmengen von Vorteile. So konnten wir beim „Black Bear Diner“ von Gestern noch mal eben ein Frühstück einnehmen bei dem jedes einzelne Gericht eine komplette (deutsche) Großfamilie hätte versorgen können. Zudem ging es direkt gegenüber in die Mall um eine Kühlbox für unsere Kaltgetränke sowie unseren Apple-Pie zu erstehen. Diese gefüllt mit ausreichend Eis und Getränken (Bud Light, Jägermeister, RedBull sowie natürlich auch Wasser) ging’s ab auf die nächste Tagesetappe.

Über die Route 66 durch Oatman (bekannt für seine Esel die auf den Straßen frei rumlaufen – nur scheinbar heute mal nicht) über Kingman sowie Seligman (Lilo’s Diner: deutsche Bratwurst mit Kartoffelsalat bei einer deutschen, äh häääässsischen meinte ich natürlich, Auswanderin) fuhren wir endlose Meilen Richtung Tusayan wo wir irgend so ein weltbekanntes großes Loch anschauen wollten. Groß war es, ein Loch in der Erde irgendwie auch, ach kurz gesagt: UNBELIEVEABLE!!! Glaube ein amerikanischer Präsident hat mal gesagt, dass jeder US-Amerikaner einmal am Grand Canyon gewesen sein muss. Doch irgendwie lassen die sich alle Zeit, denn heute waren nur Japaner, Schweizer und Deutsche dort.

Was gibt’s dann heute sonst noch so berichten? Achja, wir gehen jedes mal ohne Hunger Essen, denn die vorherige Mahlzeit reicht für einen Europäer geschätzte 3 Wochen. Und doch nimmt man dann bei Mäcces automatisch das „Large“-Menü, ein Teufelskreis.

Zu guter letzter genießt die Bilder der Route 66 sowie die ersten Eindrücke des Grand Canyon. Morgen geht’s per Hubschrauberrundflug über/durch den Grand Canyon und somit kommen eine Menge weiterer Eindrücke in Schrift- sowie Bildform hinzu. Natürlich nicht zu vergessen ist unser morgiges Ziel der Tagesetappe, das Monument Valley mit dem beeindruckensten Balkonblick eines Hotels (The View). Googelt einfach mal, oder schaut Morgen nochmal vorbei. Bis dahin, auf ein leckeres eisgekühltes BudLight!

Dauer: 9:01:43 | Durchschnittsgeschw.: 49,1 km/h | Max: 143,4 km/h | Distanz: 443,5 km

08.05.2012 Grand Canyon – Monument Valley

Roadtrippin’ with my two favorite allies… Na wer kennt es? Heute sollte wohl einer der besten Tage werden.

So langsam gewöhnen wir uns an die Zeitverschiebung. Heute ging es also erst gegen 6 Uhr morgens aus den Federn und zum Frühstück zum Wendy’s nebenan. Das war selbst für amerikanische Verhältnisse eine Beleidigung, das dargebotene ‚Frühstück’ zu nennen.

Direkt ging es zu Grand Canyon Helicopters und unser Rundflug sollte dann um 9:05 Uhr losgehen. Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir zum Counter gerufen. Die Helikopter wären ‚overweighted’ , was natürlich nicht an uns liegen würde (!) und eine Gruppe wollte gerne zusammenfliegen. Ob es uns was ausmachen würde eine Stunde später zu fliegen und dafür dann ein Upgrade auf die größtmögliche Tour zu bekommen. Wir hatten eh Zeit und würden mal eben 180$ sparen. Klar machen wir das. In der Stunde die wir nun hatten ging es schnell zur Tanke, in den Souvenirladen und dem Eingangsschild vom Grand Canyon National Park.

Um 10:05 Uhr ging es dann los. Zusammen mit zwei Indern aus Australien gingen wir zum Helikopter und dann erst langsam im Tiefflug über die Wälder zum Rand des Grand Canyon. Was dann folgte war der ABSOLUTE Hammer. Das kann man schwer beschreiben. Überwältigend passt hier wohl am besten. Die Bilder sprechen eine eindeutige Sprache.

Wir fuhren dann gegen Mittag Richtung Monument Valley. Knackige 350km über einsamste Highways. Unterbrochen nur um eben bei KFC anzuhalten um sich einen Eimer (Musste extra fragen um einen richtigen KFC-Eimer zu bekommen) Hot Wings auf die Mittelkonsole zu stellen. Die Landschaft wurde immer mehr zu dem was wir von Bildern kannten. Einzigartig eben. Das Hotel liegt wirklich direkt IM Monument Valley und bietet eine einmalige Aussicht. Daneben bietet das Gebiet hier eine kleine Offroadstrecke zu FotoSpots an. Trotzdessen Hertz das untersagt gings erstmal raus da. Tolle Sache, das mit unserem Allradantrieb ne Menge Spaß gemacht hat.

Jetzt gerade sind wir hier dabei mit unseren SLRs den Sonnenuntergang bzw. dann nachher den Sternenhimmel überm Valley zu fotografieren oder ein Timelapse zu basteln und unsere Coolbox zu leeren.  Die Ergebnisse gibt es dann morgen zu bestaunen. Übrigends war heute unser bislang gesündester Tag in den USA. Unser Abendessen bestand aus Oreos und Jägermeister Redbull…

Dauer: 8:56:34 | Durchschnittsgeschw.: 37,2 km/h | Max: 158,3 km/h | Distanz: 332,8 km

Timelapse Video:

9.5.2012 Monument Valley – Page

Erstmal ist es genial wieviele Leute unseren kleinen Roadtrip verfolgen und Kommentare dazu abgeben. Danke dafür! Es ist immer wieder ein Ansporn sich direkt Abends hinzusetzen und alles zusammenzufassen. Es war gestern Nacht lustig wie unsere Telefone im minutentakt Töne von sich gaben. Wir haben gerade mal in die Statistiken geguckt und dieser Eintrag hatte bisher schon 445 Zugriffe bei 239 verschiedenen Besuchern!

Wir waren gestern ja schon im The View Hotel im Monument Valley und haben uns auf dem Balkon breit gemacht. Unsere Zimmernachbarn hassten uns 100%ig, denn die Auslöser klickten die Nacht hindurch. Selbst ein leerer Akku gegen 3:00Uhr war kein Problem für uns. Die Nacht und die Aussicht entschädigten für den entgangenen Schlaf um ein vielfaches. Gerade als um 5:30 Uhr die Sonne aufging der absolute Horror! ‚Err20‘ stand bei meiner Cam nur noch auf dem Display. Ein Fehlercode, der auf ein mechanisches Problem verweist. Einige Zeit ging es mit Ein- und Ausschalten wieder einigermaßen, doch dann ging absolut garnichts mehr. Schock!! Ich verabschiedete mich schon von den ganzen Bilder, die während der nächsten 2,5 Wochen nur noch darauf warten geschossen zu werden, und suchte online nach einem bezahlbaren Ersatzbody bei Radioshack, BestBuy oder Walmart.
Koop hat derweil eisern draußen gestanden (es war aaaarschkalt) und echt super Bilder vom Sonnenaufgang hinbekommen. So 700 Stück. Wenn das so weitergeht müssen wir noch eine Festplatte besorgen. Die 200+ GB im Macbook reichen bei weitem nicht.
Wir fuhren dann gegen 8 Uhr die 180 km nach Page. Unser Abendessen bestand ja aus 12 Oreos und Alkohol und ohne Frühstück wurden wir langsam zur Diva. Wir versuchten unterwegs nicht wieder irgendeinen Müll zu essen, sondern freuten uns einfach aufs Dennys, in dem wir dann was ordentliches frühstücken wollten, wenn wir die Strecke hinter uns hatten. Na Pustekuchen. Die bauen um. Als wenn die kaputte Cam nicht schon meine Laune auf den absoluten Tiefpunkt gezogen hatte, so waren die anderen beiden nun auch mächtig angefressen. Es wurde Mcäs und es war mies.
Danach gings zum Walmart Superstore. Männershoppen 2.0. Die SLR, an die mein Objektiv passen würde und ich kaufen wollte war, wie sich später zu meinem Glück herausstellen würde, vergriffen, denn die 500D geht wieder ohne zu murren! Wir kauften viiiiel ein. Und Walmart ist Baumarkt, Karstadt und Spar in einem. Und Waffengeschäft! Perfekt für uns!

Zum Lower Antilope Canyon sollte man unbedingt zur Mittagszeit, wenn die Sonne von möglichst hoch oben in den Canyon scheint. Das Farbenspiel und die Sunbeams dort runter sind der Hammer. Also ich denke, wir haben ein paar schöne Bilder hinbekommen. Aber verdammt teuer ist sowas immer. Man zahlt 20$ p.P Eintritt + 6$ Indianer Reservoirzeugs.

Danach gings auch schon direkt zum Horseshoe. Das sollte man eigentlich kennen und das Panorama, wie ich gerade in Photoshop ein Bett weiter sehe, ist sweeeeeet!
Um die Zeit zum Check-in zu verkürzen gings noch eben in einen Supermarkt, der ordentlichen Alkohol hatte (einmal Jägermeister, Smirrnoff und Cäptn zum mitnehmen bitte), zu Subway und zum tanken.

Abendessen gabs um die Ecke bei BigJohnTexasBBQ.  If you guys need something, let me know. Alles klar?!

Dauer: 7:18:42 | Durchschnittsgeschw.: 31,2 km/h | Max: 138,8 km/h | Distanz: 258 km

10.5.2012 Page – Kanab

The Day after Yesterday!!!

Pünktlich um 6 Uhr ging der Wecker, denn heute war die letzte Möglichkeit für uns an ein Wave-Permit zu kommen. Die Wave ist eine einzigartige Gesteinsformation die es sogar schon zu Desktop-Hintergrund bei Windows gebracht hat. Das Problem an der Sache allerdings, nur 20 Personen pro Tag dürfen dorthin. Für die 10 Onlinetickets kann man bei einer Verlosung drei Monate im Voraus teilnehmen. Bei über 300 Bewerbern hatten unsere 3 seperaten keine Chance. Die weiteren 10 Permits werden einen Tag vorher vor Ort verlost. Durch unsere organisierte Zeitplanung waren wir 8:30 am Visitor-Center in Kanab und haben unser Formular ausgefüllt. Auch wenn es für das schnellstmögliche Einreichen des Formulars keine Extrapunkte gab, so hat Sache das für uns in Rekordzeit erledigt. Die 6 war die Zahl unseres Antrages. Wie beim Lotto wurden dann alle Kugeln mit den entsprechenden Zahlen in eine Trommel gegeben und dann gezogen.

Zeit zur Registrierung hatte man von 8:30 bis 9:00. Der Raum füllte sich immer mehr je später es wurde und zum Schluss waren 70 Personen dort, die mit uns um die 10 Permits kämpften.

Los ging’s mit der Lotterie. Erste gezogene Zahl: SIX!!! 6!!! Genau unsere Zahl, direkt als erste wurden wir gezogen und haben die begehrten Permits erhalten. Zugleich konnten die anderen Touristennationen am eigenen Leib erfahren wie wir Deutschen uns freuen wenn wir was gewinnen!

Zur Feier des Tages ging’s dann erstmal was frühstücken. Da sind die Amis uns allerdings etwas vorraus. Denn die haben schon lange entdeckt, dass man Rührei und Rindergeschnetzeltes perfekt vermischen kann und zusammen mit Ketchup als Frühstück serviert. Während des Frühstückes kamen noch drei Deutsche bei uns am Tisch vorbei, die uns wohl bei der Ziehung überhört haben mussten, und fragten nur: „Hey, ihr habt auch verloren, oder?“ Unsere Antwort: „Nein, wir haben gewonnen“.. Marke GEWINNER… VERLIERER… Uns ging es richtig gut!

Nun ging unsere kurzfristige Planung los. Aufgrund der vor dem Urlaub noch offenen Möglichkeit des Wave-Permits haben wir die heutige Nacht nicht gebucht. Denn wer konnte schon wissen ob wir gewinnen, wo wir vllt. ansonsten sein werden usw. Kurzerhand über das nächste freie WLAN ein Holiday-Inn vor Ort gebucht und dann spontan schonmal zum Bryce-Canyon.

Jetzt kommt der heutige anstrengende Teil. Die Rangerin, die für die glücklichen Gewinner eine Art Schulung veranstellte machte uns gehörig Respekt vor der Geschichte. Man sollte erwähnen, dass es Morgen bei der Wave min. 30°C wird, Hin- und Rückweg jeweils 1,5-2 Stunden dauern werden und ein Minimum von 4 Litern Wasser pro Person empfohlen werden. Dazu  wurde empfohlen, dass man ein erfahrener Wanderer sein sollte. Also brauchten wir noch die Erfahrung.

Ambitioniert wie wir sind suchten wir im Bryce Canyon einen anspruchsvollen Wanderweg von 4,7 km und liefen ihn ohne Probleme. Passt ja.

Der krönende Abschluss des Abends war allerdings der Jacuzzi im Hotel. Der komplette Spabereich gehörte uns! Danach noch kurz raus im Saloonstyle Essen gewesen und ab ins Bett. Wird anstrengend genug morgen.

Bryce Canyon Hike

Dauer: 1:46:32 | Durchschnittsgeschw.: 2,6 km/h | Max: 5,9 km/h | Distanz: 4,7 km

Dauer: 8:43:35 | Durchschnittsgeschw.: 43 km/h | Max: 131,7 km/h | Distanz: 375,1 km

11.05.2012 – Kanab – Canonville

Heute haben wir zum ersten Mal in unserem Hotel gefrühstück! Das bedeutet: keine Mengen wie bei einem ausgiebigem Mittagessen, sondern Obst, Müsli und (na gut) Pancakes. Aber in den Mengen, die man auch wirklich vertilgen kann – in Buffetform!
So ein „gescheites“ Frühstück war aber auch nötig. Denn heute stand der Ausflug zu The Wave vor uns. Und der sollte nicht ohne sein.
Guter Dinge machten wir uns anschliessend auch direkt auf den Weg. Nach knapp 70km Fahrt erreichten wir den beschriebenen, unbefestigten Trampelpfad, über den es noch 10 huckelige Kilometer weiter bis zum Parkplatz ging.
Gut durchgeschüttelt machten wir uns dortan die Vorbereitungen: Wasser einpacken bis die Rucksäcke nachgeben und mit der neu erworbenen Sonnencreme LSF 100 (!) einreiben. Diese gleichte vom Geruch her dem Darminhalt älterer Leute und von der Konsistenz auf der Haut nem halbgetrocknetem Honig.
Aber wir hatten ja Respekt vor dem, was uns bevorstand. Mit zugegeben  etwas wenig von der empfohlenen Experience machten wir uns dennoch in Bear Grylls-Manier auf den Weg.
D-MAX-Experience warjedenfalls genug vorhanden!
Durch tiefen Sand, ausgetrocknete Flussbetten, über Felsen und Berge und bei knallender Sonne erreichten wir nach knackigen 1h35min für 4,6km aber endlich „The Wave“.
Und es hat sich defintiv gelohnt! Dies ist einer der unwirklichen Orte, von denen wir hier schon mehrere gesehen haben. Sowas gibt es nunmal kein zweites Mal auf der Welt und wir sind ziemlich stolz darauf, 3 der Wenigen zu sein, die diesen Ort besichtigen durften! Nicht gewundert hat es uns jedoch nicht, auch hier auf Deutsche zu treffen. Uns gibt es einfach überall!!
Wir hielten uns gute 2 Stunden dort auf, machten mal wieder einige Fotos und machten ein Picknick mit dem 2. oder 3. Liter Wasser und einer Dose Pringles. Beim Auspacken der Taschen fanden wir auch die angefangene Flasche Jägermeister von gestern, die irgendwie im Rucksack von Sascha übersehen wurde.. Gut dass wir mit dem Wasser nicht schon genug zu tragen hatten!
Mit viel neu gewonnener Experience machten wir uns später wieder auf den Rückweg – diesmal aber bei knallender Mittagssonne und gefühlten 30 Grad.
Schatten = Fehlanzeige! Also ging es auf dem schnellsten Weg zurück zum Auto. Wir waren ganze 5 Minuten schneller als auf dem Hinweg und waren geschafft aber happy zurück in ein wenig Zivilisation. Jetzt lagen ja nurnoch 10km Huckelstrecke und 210km Autofahrt bis zum heutigen Hotel in Cannonville vor uns. Die vergingen aber wie im Schlaf (zumindest bei Matthias und Sascha) und wir kamen gegen 17 uhr hier an. Das Hotel hat übrigens mehr Zimmer als Cannonville Einwohner..
Im Nachbarort gönnten wir uns noch jeder eine Pizza für umgerechnet 15€/Stk. Aber sie hatte orignal Italienische Soße!! Und warum? Weil wir es können :)
Den Abend lassen wir gerade mit Ultimate-Fighting-Wetten und ein paar erfrischenden Kaltgetränken ausklingen. Wir hatten mal wieder einen sehr cooler Tag hinter uns!
Morgen liegt ein etwas ruhigerer Tag vor uns.. Mehr davon in Kürze!

Dauer: 3:04:42 | Durchschnittsgeschw.: 2,9 km/h | Max: 10,7 km/h | Distanz: 8,93 km

Dauer: 4:04:33 | Durchschnittsgeschw.: 71,4 km/h | Max: 139,2 km/h | Distanz: 291 km

12.5.2012 – Cannonville – Zion National Park

Der Hike zu The Wave und die anschließende Fahrt nach Cannonville haben deutliche Spuren bei uns allen hinterlassen. So fertig waren wir bisher noch nicht gewesen. Wir konnten uns gerade noch dazu aufraffen untereinander auf den Ausgang der UFC Übertragung zu wetten und fielen dann ins Koma.

Endlich konnten wir heute ausschlafen und checkten erst gegen 10 Uhr aus.  Viel später hätte es nicht sein gedurft, denn Lange war heiß darauf das DFB Pokalfinale zu gucken. Wir hatten noch die Wifi Logindaten des Holiday INN Express in Kanab, und da dass nur 30 km von der eigentlichen Abzweigung zum Zion weg war fuhren wir schnell dahin. Leider saßen gerade, als wir zum Anstoß auf dem Parkplatz fuhren, Angestellte draußen. Wir machten uns dann einfach auf den Weg zum Restaurant, bei dem wir 2 Tage vorher aßen, und wussten, dass es erst Abends öffnen würde und auch ein schnelles Wlan hatte. Praktischerweise stand ein Pikniktisch im Schatten für uns bereit und wir konnten den deutschen Stream ohne Probleme bei einem Eis, Nachos und eiskalter CocaCola gucken. Zur Freude von Sascha. Dem BVB sei es gegönnt.

Nach den 90 Minuten und der kleinen Siegesfeier ging es dann weitere 80km zum Zion National Park. Dank des Permits, dass uns schon im Januar zugeschickt wurde, konnten wir direkt durch den Park zur Zion Lodge fahren und zum Check-In laufen. Wir orderten auch gleich einen Tisch für Abends im Restaurant und fuhren mit dem Shuttlebus zur nördlichsten Stelle des Parks. Was uns sofort auffiel war das Wasser. Bis auf dem Colorado im Grand Canyon war es das erste mal, dass wir fließendes Wasser sahen. Es tröpfelte aber auch an dieser Stellen von allen Seiten aus den Felswänden. Nach der kleinen Tour ging es schon wieder Richtung Lodge und dem Abendessen.

Das erste Mal, dass wir 3 eine 3 stellige Rechnung zauberten. Vielleicht hätte die Flasche Wein oder das Dessert ja nicht sein gemusst. Jedenfalls zogen wir das Durchschnittsalter mal wieder extrem runter. Denke unsere Generation bevorzugt lieber das Campen hier im Park. Selber Schuld!

Morgen sind noch ein Hike hier im Zion geplant, gefolgt von dem Valley of Fire und dann Vegas, Baby!

Dauer: 4:43:12 | Durchschnittsgeschw.: 44,4 km/h | Max: 130,6 km/h | Distanz: 209,5 km

12.05.2012 Zion National Park – Las Vegas

Nach dem leckeren Essen gestern und der kleinen Nachtwanderung ging es heute in aller Frühe raus, also gegen 11 Uhr, zum Muttertags Brunch (mit Truthahn etc.) ins Restaurant und dann zu unserem bisher ambitioniertestem Hike. Dem ‚Observatory’ im Zion NP. Normalerweise ist ‚Angels Landing’ derjenige mit der besten Aussicht, jedoch bietet ‚Observatory’ eben sogar den Ausblick von oben auf den Aussichtpunkt vom ‚Angels Landing’. Zwischen dem Ausgangspunkt am Wheeping Rock und unserem Ziel lagen ja nur 2 Stunden Quälerei. Bei 32°C kann man das eben echt als solche bezeichnen. Bear Grylls half uns mit der richtigen Taktik uns immer kleine Ziele zu setzen und so ganz unsportlich sind wir ja auch nicht. 95 Min haben wir für die 6,4km gebraucht bis wir endlich dort oben waren. Es hat sich gelohnt. Zudem wollten wir ja eh noch einige Zeit im Park verbringen, weil wenn man schon nach Vegas fährt, dann soll man bei Dunkelheit einreiten.

Runter war es dann ebenso eine Quälerei und manch anderer hat sich dort ziemlich übernommen, das man sich echt Sorgen um diejenigen machte, ob sie es überhaupt noch runter schaffen.

Eine Zwischenstation, die quasi auf dem Weg lag, war das Valley of Fire. Extrem rote Felsformationen. Das war es dann aber auch schon. Weil noch Zeit übrig war, fingen wir, mit laufender Klimaanlage auf dem Seitenstreifen stehend, den Valley of Fire Cup an. Wir haben auf den iPhones VS.Racing installiert, mit denen wir über Blueooth gegeneinander Rennen fahren können. Eine kleine Spielerei, die aber Laune macht und Zeit totschlägt. Haben uns dann als die Dämmerung einsetzte, auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Von der Interstate direkt vor der Stadteinfahrt auf den Las Vegas Boulevard, der einmal komplett durch die Stadt führt und an dem auf der Strip liegt.

Vorbei an der Nellies Airforce Base ging es langsam einen Hügel hoch. Am Horizont konnte man schon ein leichtes Leuchten sehen und dann fuhren wir über die Kuppel und man sah nur noch ein einziges Lichtermeer. Da ist man einfach sprachlos. Mit staunenden Gesichter fuhren wir nun dadurch und der Verkehr war mörderisch. Dazu tausende von Leuten auf den Bürgersteigen. Wir mussten irgendwie die Einfahrt vom Flamingos finden und das war verdammt nochmal anstrengend. Wenn man sich null auskennt. Nicht wirklich weiß wo man hin muss und die Straßen 12 Spuren haben. Also Respekt an Koop, der einen einigermaßen ruhigen Kopf behielt und im zweiten Anlauf das Parkhaus fand. Rest dann im LAS VEGAS Post hier drunter.

Dauer: 7:48:45 | Durchschnittsgeschw.: 41,1 km/h | Max: 133,1 km/h | Distanz: 321,4 km

12.05.2102 – 15.2012 Las Vegas

Vegas Baby!

Was eine kranke, kaputte und zugleich faszinierende Stadt! Absolute Reizüberflutung für uns 3! Nach dem Check-In und nach dem wir uns in unserem Zimmer, in dem wir zum ersten Mal für mehrere Übernachtungen sein würden, breit gemacht haben, standen wir staunend am Fenster. Wir waren im 25ten Stock im Flamingos genau gegenüber des Bellagio und Caesars Palace mit Blick auf den Strip. Duschen, gute Schuhe an und runter ins Casino. Allein die Geräuschkulisse sucht seinesgleichen. Jeder der 5000 Automaten, die da stehen, buhlt um Aufmerksamkeit und wir suchten etwas, an dem wir unser Glück versuchen wollten. Kleiner Rundgang und raus aus dem klimatisierten Paradies. Draußen traf uns der Schlag. Obwohl fast Mitternacht waren es noch um die 30°C und die Straßen voll. Wir liefen am Strip entlang, die großen Hotels warfen mit ihren Shows um sich und wir suchten eigentlich nur was zu trinken. Nach ein wenig Sightseeing ging es dann in die 5 o’clock somewhere Bar. Die Träume vom Delirium zerplatzten ziemlich fix, als ich für Jägermeister Redbull, Capt’n Cola und ein Corona, locker flockig 35,50 $ gezahlt hab. Uff! Probieren wir es anders:

In den Casinos trinkt man kostenlos, wenn man spielt. Und an den Pennyslots kann man für 20$ laaaaange spielen und dementsprechend trinken. Dazu macht es noch ziemlich Laune. Für Lange war es irgendwann dann gut. Koop und ich blieben doch noch ein bisschen. Spätestens als sich das Mischungsverhältnis von 4cl Jägermeister pro Dose Redbull umdrehte ging es uns richtig gut. Um kurz vor 5Uhr war dann aber auch für uns Schicht im Schacht. Nix verspielt und voll. I like it.

Um 10 Uhr ging wieder der Wecker. Wir wollten ins Marquee. Hatten ja ein Daybed reserviert und sollten dort gegen 12 Uhr auftauchen. Nahrhaftes Frühstück und rüber zum Cosmopolitan. Es war leer und da bei dem Daybed ein Mindestverzehr von 350$ anlagen haben wir das erst mal ausgeschlagen und uns nur so an die Bar gesetzt. Schöner Laden, gute Musik und die Hostessen dort sind extrem… hmm ansprechend. Ich war noch extrem angeschlagen vom Vortag und die Frozen Lemonades an der Bar taten da ihr übriges. Ich war bedient und die anderen beiden gingen noch runter zum Pool des Flamingos. Abends ging es wieder ins Casino und auch mal in die anderen rein. Ballys, Ceasars etc.

Dienstag sollte der Tag sein an dem wir unsere To Do Liste weiter abhaken wollten.  Nach dem wir das obligatorische Fotos vor dem ‚Fabolous Las Vegas’ Sign gemacht hatten ging es weiter. Amerika hat ja schon den Ruf weg, dass man dort günstig einkaufen kann. Per Zufall fuhren wir eigentlich am ‚Town Square’ Outlet vorbei, das ein wenig außerhalb lag und fast ausgestorben wirkte. Wir wollten nur was essen gehen und sind dann mal anschließend Männershoppen gegangen. Wie der Barth das so sagt: Einmal gegens Licht halten und mitnehmen. Übrigends: Bei Abercrombie & Fitch oder Hollister muss man hier nicht anstehen und die Shirts gibt es ab 14$! Wir haben ordentlich zugeschlagen.

Jetzt kommt aber unser Steckenpferd. Eine Sache die ich unbedingt machen wollte war es auf den Schießstand zu gehen. Ab zu American Shooters. Durch die Tür und man guckt direkt auf den Schießstand. Man bekommt da schon Respekt wenn man dann mal vor der Theke steht und hinten an der Wand die zig verschiedenen Shotguns, Handfeuerwaffen und Maschinengewehren sieht. Wir liehen uns nach Empfehlung des Typen, da wir alle absolut keine Ahnung hatten, eine 9mm und weil es bestimmt Spaß machen würde eine Shotgun. 2x 50er 9mm und 3x 5er Schrot Munition wechselten den Besitzer. Es gab eine kleine 1 minütige Einweisung, Zielscheiben in die Hand und wir gingen dann ALLEINE auf den Schießstand. Da war jetzt keiner der uns helfen würde oder sonstiges. Also ging es ans Laden des Magazins. 5 Schuss sollten erst mal reichen. Durchladen wie im Fernsehen, anvisieren, Finger an den Abzug und durchziehen. BÄM. War das laut. Trotz der Ohrenschützer. Und der Rückschlag. Aber was ein geniales Gefühl. Wir wechselten uns fleißig ab und mir nichts dir nichts waren die 100 Schuss weg.

Jetzt sollte das große Gerät ran kommen. Wieder ab zur Theke, die Shotgun in die Hand gedrückt bekommen, 30s Einweisung, von der ich echt eigentlich nichts verstanden hab, und zum Schießstand. Erst mal das Ding mit 5 Schuss laden. Sicherung raus, durchladen wie der Schwarzenegger, Gewehr gegen die Schulter stemmen, anvisieren und abdrücken. Das war kein Vergleich zur 9mm. Das war viiiel besser. Die 5 Schuss waren schnell weg. Leider. Das hat sich absolut gelohnt und macht Laune auf mehr.

Eine weitere Odyssee war es eine Wäscherei zu finden. Die Housekeepingdame, die wir morgens gefragt hatten und uns mit einem freundlichen ‚Olà’ begrüßte, wusste über einen Wäscheservice nicht Bescheid. Als wir Sonntag Nacht in LV reinfuhren haben wir welche davon gesehen, also fuhren wir entsprechend wieder raus aus der Stadt und versuchten da eine zu finden. Ihr wisst nicht wie das morgens ist mit einer Kauflandtüte voll Dreckwäsche durchs Casino zu laufen aber wir mussten dringend waschen. In irgendeinem ‚leicht’ spanisch angehauchtem Viertel gab es dann eine Coin Laundry. Es wurde wieder Zeit für ein Laundry Cup in VSRacing. 45Min später wars fertig. Langsam wurd es auch dunkel und Fotos machen stand auf unserem Plan. Kurzum: Strip rauf, Strip runter. Mitternacht. Ein paar Dollar noch in die Pennyslots investiert und dann war es das mit Las Vegas auch schon. Schön wars. Alles was wir machen wollten gemacht und eine Menge Einrücke gesammelt… 3 Tage reichten uns dann auch und waren froh bald wieder auf Tour zu sein.

16.5.2012 – Las Vegas – Death Valley

Das Buffet nahmen wir morgens im Flamingo noch mit. Ab 11Uhr fing das Lunch Buffet an und wir hatten es perfekt zu 11:02 Uhr in die Reihe geschafft.

Es ging zuerst in die falsche Richtung. Und zwar zum Hoover Staudamm. Übrigens gelten wir Deutschen wohl als vertrauenswürdig. Wir wurden bei der Sicherheitskontrolle, nachdem wir dem Typen nur sagen musste aus welchem Land wir kamen, einfach durchgewunken. Imposantes Teil. Von der neuen Brücke hatte man eine tolle Aussicht darauf. Aber es ist jetzt schon sooooo warm!

Heute geht es ins Death Valley. Einer der heißesten Orte der Welt. Und wie heiß das ist. Guckt mal in den Föhn. Genauso ist das hier. Wir hatten jetzt ca. 200 km Fahrt von Las Vegas, das jetzt auch nicht für sein Voralpenklima bekannt ist, und die Temperatur stieg nochmal um ca. 10°C. Das Thermometer stand bei 44°C! Wir sind hier direkt im Death Valley National Park auf der Furnace Creek Ranch. Einer Art Oase mit Quellwasserpool. Das Wasser dort drin hat geschmeidige 27°! Also wir arbeiten jetzt daran den Kühlschrank zu erleichtern und es uns einigermaßen erträglich zu machen. Ein wenig Beileid von unserer Seite gibt es auch. Haben gehört wie das Wetter in Deutschland ist… ohhhh!

Dauer: 4:46:56 | Durchschnittsgeschw.: 59,7 km/h | Max: 161 km/h | Distanz: 285,5 km

17.5.2012 – Death Valley – Mammoth Lake

Da sind wir nun an einem der heißesten Orte der Welt. Und das ist echt krass. Heute Nacht waren es 31°C. Die Klimaanlage lief ununterbrochen und manch einer kann da nicht schlafen. So gar nicht. Um 6 Uhr ging dann auch der Wecker und vor 7 Uhr waren wir unterwegs Richtung Badwater. Dem tiefsten Punkt Nordamerikas. Dann ging es zum Zabriskie Point und Dante’s View. Zwei Aussichtspunkte. Nach dem Frühstück auf der Furnace Creek Ranch versuchten wir zum ‚Racetrack’ zu kommen. Einem Tal hier im Nationalpark, in dem Steine sich ohne weiteres Zutun bewegen würden. Wenn selbst die NASA versucht das aufzuklären muss das ja interessant sein. Problem waren leider nur die 40 km extrem unbefestigte Straße und die Steigung die nach und nach unsere Geduld und auch den Tankinhalt auffraßen. Kurz vorm Point of no Return mussten wir den Versuch abbrechen und die Strecke zurück fahren. Schade.

Mit viel Luft, Liebe und gutem Zureden schafften wir es doch noch raus aus dem Death Valley zu einer Tankstelle, die nicht versucht unsere Notsituation auszunutzen und auszurauben. Draußen brannte die Sonne immer noch bei 43°C und wir fuhren dann mal Richtung Mammoth Lake. 300km später fanden wir uns in den Alpen wieder. Schnee auf den Bergkuppen und das Thermometer sank auf 17°C. Nach insgesamt 11Std und 620km sind wir jetzt hier im Skigebiet. Ab ins Jacuzzi, TV, Bier und eben den Blog schreiben. Wir schreiben uns morgen wieder!

Dauer: 10:49:15 | Durchschnittsgeschw.: 57 km/h | Max: 175,5 km/h | Distanz: 617,2 km

18.5.2012 – Mammoth Lake – Yosemite NP – Mariposa

In unserer Edelweiss-Lodge konnten wir alle endlich mal wieder angenehm schlafen. Es war schön ruhig und bei Weitem nicht so heiß wie die letzten Nächte. Zudem mussten wir zum ersten Mal nicht zu dritt in einem Raum schlafen! Sascha hatte das Glück sich die Couch im Wohnzimmer schnappen zu dürfen.

Morgens packten wir uns noch ein paar Schokocookies von der Besitzerin ein und machten uns auf den Weg zum Yosemite Nationalpark.

Dort angekommen schauten wir uns unten im Tal den Lower Yosemite Fall (unterer Wasserfall) an. Für den oberen hätten wir erst mal 12km klettern dürfen, was wir dann doch aus Zeitgründen sein gelassen haben…

Dafür wanderten wir dann zu den Mirror Lakes, die ETWAS weiter ausserhalb lagen. Insgesamt waren es dann doch um die 10km hin und zurück, was uns mittlerweile aber erstaunlich gut von der Sohle geht. Gelohnt hat sich hier bisher aber jeder Schritt!

Anschließend fuhren wir noch hoch zum Glacier Point, der genau oberhalb der Yosemite-Village (von dort aus sind wir los gelaufen) und gegenüber den Yosemite-Falls liegt. Der Pass dorthin war die letzten 20 Jahre zu dieser Zeit eigentlich komplett zugeschneit und deshalb gesperrt, heute fanden wir aber nur hier und da ein bisschen Eis, ansonsten 17°C und Sonne – Perfekt!

Oben angekommen hatten wir dann eine Hammer-Aussicht über die komplette Schlucht, durch die wir vorher gewandert sind (und noch viel weiter…).

Leider war es schon 17:00 Uhr und wir damit 9 Std. unterwegs. Darum ließen wir den Besuch der Mariposa Grove aus, da uns das wahrscheinlich weitere 2 Std gekostet hätte. Also fuhren wir zu unserem heuten Hotel in Mariposa. Der Weg führte wieder über zig Serpentinen aus dem Nationalpark heraus, bis wir an eine Brücke mit Ampelschaltung ankamen: Expect 15 Minutes waiting. Bitte What?? Aber wir sind ja im Urlaub, kein Stress und so..

Nach dem üppigen Abendessen kippten wir noch ein paar Buds und Huntermaster im Pub nebenan und fielen irgendwann betrunken in die Betten. Die Uhrzeit fehlt irgendwie..

Dauer: 10:56:03 | Durchschnittsgeschw.: 31 km/h | Max: 130,7 km/h | Distanz: 339,4 km

 19.5.2012 – Mariposa – San Fransisco

Ok, ‚leicht’ verkatert, dann war’s wohl gut gestern! Aber irgendwie ist das vieel heller draußen als sonst! Und die Straßen sind huckeliger, oder?
Aber nach ein paar Pringles waren wir wieder wie neu und hatten schnell die Hälfte der Strecke nach San Francisco hinter uns. Wir frühstückten bei Dennys (zumindest das, was ohne viel Gegenwehr schon rein wollte) und machten uns auf die Suche nach freiem W-Lan. Es stand nämlich das Champions League Finale bevor und um 11:45 Uhr war bereits Anstoss. Hier hatten wir aber nicht so viel Glück wie beim DFB-Pokal-Finale und nach ein paar Versuchen packten wir wieder ein  und machten wir uns weiter auf den Weg.

An dieser Stelle: Glückwunsch dem FCB zum Tripple-Vize!

Bald war es dann soweit, wir überquerten die New Bay Bridge und fuhren von Norden in San Francisco ein. Bevor wir die Golden Gate Bridge überquerten, machten wir aber noch einen kleinen Abstecher zu einem kleinen Leuchtturm. Auf dem Weg dorthin gab es mehrere beeindruckende Aussichtspunkte, von denen man perfekten Blick auf die Brücke und die Stadt im Hintergrund hat. Wie im Bilderbuch!
Über die Brücke ging es dann nachher in die Stadt und zum Hotel, wo wir aber nur kurz die Klamotten ausluden, um die nahe gelegenen Piers zu Fuss zu erkunden. Hier war zwar viel los, aber alles war entspannt und stressfrei. Definitiv ein cooler Ort!

Dann wanderten wir noch zur Lombard-Street. Noch 4 Blocks weiter standen die Autos schlange, um einmal über die kurvenreichste Straße der Welt zu fahren.
Jetzt lassen wir den Abend mit Blog schreiben, Bud und America’s got Talent ausklingen und werden wahrscheinlich nicht allzu spät ins Bett.

Dauer: 6:50:48 | Durchschnittsgeschw.: 48 km/h | Max: 122,7 km/h | Distanz: 329 km

20.5.2012 – San Francisco Day II – The Rock

Sonntagmorgen und was steht auf dem Plan? Richtig, Sightseeing bei bestem Wetter. Bisher haben wir in unserem kompletten Urlaub Regen nur aus dem Auto heraus gesehen, und das auch nur tröpfchenweise und für geschätzte fünf Minuten. So lässt’s sich’s echt aushalten. Also ging es auf zum Frühstücken. In Chinatown zum besten amerikanischen (Ham&Cheese) und französischen (French Toast) Frühstück. Gestärkt und hochmotiviert ging’s zum erneuten Besuch der Fisherman’s Wharf sowie Pier 39. Weiter bergauf zum CableCar-Museum von dem wir aus dann mit selbiger per Tagesticket so einige (Höhen-)Meter zurücklegten. Koop natürlich ganz touri-like auf der äußersten Kante mit der Cam nach Außen gelehnt. Nachdem auch dieser Punkt „abgehakt“ war wollten wir uns mal von unserem ach so anstrengenden Urlaub erholen. (Ja, wir laufen hier täglich wirklich die Strecke Borken – Weseke und Retour, man glaubt es kaum. Trotzdem kommen wir damit gegen das ganze Gefresse nicht an)

Bei bestem Wetter (ja das wiederholen wir gerne mehrfach) relaxten wir ne Stunde in einem Park am Pier um uns am Abend dann belehren lassen zu müssen, dass man hier doch irgendwann mal Sonnenbrand bekommt. Bei allen Extremen in Sachen Sonne und Hitze bekommen wir ausgerechnet am „kühlen“ Pazifik das rot leuchtende Gesicht. Aber was soll’s, ist ja Urlaub. Und ganz dem Männerglauben nach: „Aus dem Rot wird schon Braun werden!“

Am Abend stand dann die bereits von Deutschland aus organisierte Alcatraz-Tour auf dem Programm. Alles mal wieder richtig gemacht, denn vor Ort war die nächste verfügbare Tour in zwei Tagen. Auf ging’s mit einem Kutter mit Fassungsvermögen von gefühlten 300 Personen rüber zu „The Rock“. Per echt guter Audio-Tour ging es auf eigene Faust durch das Gefängnis und über das Gelände. Das alles bei untergehender Sonne, wobei gleichzeitig eine partielle Sonnenfinsternis stattfand, über San Francisco und ihrer Golden Gate Bridge. Auf Grund der doch leicht kühlen Briese am Abend am Pacific wollten wir schnellst möglich zurück zum Motel um uns dort endlich mal die zweite Mahlzeit des Tages zu gönnen. Um 22 Uhr ging’s an den Laptop um online die im Hotelzimmer angepriesene Pizza zu bestellen. (Den Wein dazu gab’s (fast) gratis auf dem Weg zum Motel. (Lange hatte irgendwie beinahe das Bezahlen vergessen während wir schon mit der Flasche Wein halb aus dem Laden waren)

Nur da kam dann natürlich im Motel das bekannte Problem mit unseren deutschen Kreditkarten. Die wollen immer die Postleitzahl zur Überprüfung dazu, doch die deutsche nehmen Sie nicht an, genauso wenig wie irgendeine amerikanische. Da wir uns natürlich alle drei nicht im Stande fühlten telefonisch Pizza zu bestellen, sind Andreas und Sascha mal schnell per Auto sieben Blocks weiter um bei Pizza Pino irgendwas kalorienhaltiges zu ordern.

Gesättigt bereiten wir uns gedanklich schonmal auf den morgigen Tag vor. Der Golden Gate VistaPoint sowie die Muir Woods stehen auf dem Plan. Gute Nacht, Guten Morgen,… oder wie auch immer. Bis zum nächsten Eintrag!

21.5.2012 – San Fransisco Day III – Miur Woods

We f’ing love this City.

Heute ging es zum Miur Woods National Park, der hier nur ein paar Kilometer außerhalb von San Fransisco liegt und euch eigentlich aus dem neuen ‚Planet der Affen’ Film bekannt sein müsste. Allerdings haben die da den Parkplatz etwas weiter Richtung Brücke verlegt um das Panorama der Stadt im Hintergrund zu haben. Die Parkplatzsituation allgemein war da so beschissen, das wir uns zig Kilometer außerhalb vom offiziell Parkplatz was suchen mussten. Der Park besteht aus unzählig vielen Mammutbäumen. 70m in der Höhe und 10m im Durchmesser. Richtig dicke Teile. Außerdem wurden dort die Vereinten Nationen gegründet! Interessant war es!

Unser Versuch zum ‚Twin Peaks’ hier zu kommen war leider aussichtslos. Die Stadt war total im Nebel eingehüllt. Dafür sahen wir auf dem Rückweg quasi die komplette Stadt, durch die wie einmal Richtung Motel mussten.

Abends liefen wir nochmal runter zum Pier. Ist das kühl geworden! Wir wollten halt nochmal in den verschiedenen Souvenirläden zuschlagen und uns ein nettes Plätzchen zum Essen suchen. Es ging ins Bubba Gums, aus dem wir jetzt den Corona Rita nach Deutschland bringen (LEEECKER!). Ja das Restaurant scheint vollends alle Themen aus dem Film übernommen zu haben. Das Essen war super und unser Streifzug war ein voller Erfolg. Wir werden definitiv Probleme mit dem Freigepäck gekommen!

Dauer: 1:56:18 | Durchschnittsgeschw.: 30 km/h | Max: 101,8 km/h | Distanz: 58,1 km

22.5.2012 San Fransisco – Santa Cruz

Mal wieder machte uns das neblige Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nichts wurde es mit der Aussicht vom Vistapoint am Nordende der Brücke oder Twin Peaks.  Also nichts wie ab auf den Highway 1 Richtung Süden und immer schön am Pazifik entlang. Die Sonne traute sich anfangs überhaupt nicht raus und wir fuhren in einer dicken Brühe. Nach dem Frühstück bei 711 sah es schon gaaanz anders aus. Der Himmel brach langsam auf und als wir nach 2 Std in Santa Cruz ankamen war er wieder da, der strahlend blaue Himmel. Unser Rezeptionist im Pacific Inn gab uns nach dem Check-In auch direkt eine Karte vom Ort mit all seinen Sehenswürdigkeiten und wir machten uns auf den Weg zum Boardwalk und Pier direkt am Strand. Der Boardwalk ist eine Art Kirmes die einfach seit zig Jahren dort steht und Jahrmarktfeeling aufkommen lässt. Zudem steht die Achterbahn unter Denkmalschutz. Danach ging es noch zum Pier, an dem sich die Seelöwen tummeln, und dann gab es den ersten richtigen HotDog in den USA. Wir wollten uns das eigentlich für das Baseballspiel Freitag im Stadium aufheben, aber wir hatten einfach Hunger und Lange brauchte dringend Zucker! Nach dem Spa im Hotel ging es nochmal Downtown auf der Jagd nach Essen und einer Kneipe. Ist schließlich eine große Studentenstadt hier. Da sollte sich doch was finden lassen. Der Weg in die Stadt durch den Park war schon gesäumt von Leuten die den deutschen Sozialstaat dringend gebrauchen könnten und wir beeilten uns. Bei Bettsy’s Burger gab es es dann richtig gutes Essen und in der Coldstone Creamery gegenüber dann das passende Dessert. Nur die Kneipentour verlagerten wir in unser Hotelzimmer, denn die Anzahl derer, die schwarze Kapuzenshirts trugen und auf den Gehwegen rumlungerten stieg signifikant. Und unsere Kiste mit den Getränken muss ja auch noch leer…

Dauer: 2:22:59 | Durchschnittsgeschw.: 55,2 km/h | Max: 112,3 km/h | Distanz: 131,6 km

23.5.2012 Santa Cruz – San Luis Obispo

Unser vorletzter Fahrtag hier in den Staaten und der war echt cool. Das Wetter war, bis auf den Wind, genial und die Straße führte 200+ km direkt am Pazifik entlang. Rechts Berge. Links Ozean. Vorne: Straße! Und alle 500m ein Vista Point.

Zwischendurch ging es noch nach Pebble Beach auf den 17 Mile Drive. Wir hatten ja ausreichend Zeit.

Die Küstenstraße war super zu fahren. Kurvenreich und interessant. Gerne würden wir das nicht im SUV, sondern lieber im Mustang Cabrio oder Camarro machen. So genial war es!

Dazu kamen wir an 2 Stränden vorbei, die voll mit Seeelefanten waren. Riesige Viecher!

Die letzten 40 Meilen zogen sich dann doch, da wir wieder landeinwärts Richtung San Luis Obispo mussten. Dazu gerade der Schock, dass unser ursprüngliches Zimmer nur ein Bett hatte. No go! Zimmer 2 ist jetzt ok. Jeder von uns freut sich darauf wieder einmal ein Bett nur für sich zu haben. Jetzt geht’s los was zu Essen zu finden. Bis Morgen; dann aus Los Angeles!

Dauer: 5:57:14 | Durchschnittsgeschw.: 52,5 km/h | Max: 130,2 km/h | Distanz: 312,6 km

24.5.2012 – San Luis Obispo – Los Angeles

Es ist vollbracht. Nach 20 Tagen unterwegs sind wir wieder dort, wo alles anfing. In Los Angeles. Der letzte Tag an dem wir Strecke machen mussten, aber es lohnte sich. Kurz nachdem wir in San Luis Obispo losfuhren kamen wir zum Grover Beach. Ein 4 Meilen langer Strandabschnitt, den man mit dem Auto befahren kann. Und zum Spaß ging es rauf da!
Danach ging es dann wieder für einige KM auf den Highway 1 entlang der Küste vorbei an Santa Barbara Richtung Los Angeles. Mit einer kleinen Abkürzung über den Highway 23, der sich als sehr interessant und kurvenreich herrausstellte fuhren wir direkt nach Santa Monica und guckten uns den Pier an. Eine leichte Vorstellung von dem ‚Verkehrswahnsinn‘ hier erfuhren wir als wir gegen 16:30 Uhr Richtung Hotel fuhren. 5 Spuren und nichts lief. Koop und Lange wollten dann noch shoppen gehen, also ging es quasi mit einem kleinen Umweg zurück nach Santa Monica. Ein wenig rumlaufen und noch im Hooters auf ein Essen vorbei geschaut. Was macht man mit dem angebrochenen Abend dann noch?
Vom Grifftih Observatory hat man den besten Ausblick über die Stadt. Und es waren ja nur ca. 30km. Aber in dieser Stadt hier ist das richtig Arbeit. Der Ausblick war wirklich super! Morgen ist unser letzter Tag hier und wir ziehen die normalen Touristendinger, wie den Walk of Fame oder das Hollywood Sign, durch. Abends gehts ja ins Stadion und zwischendurch müssen wir noch packen und das Auto irgendwie ausräumen…

Dauer: 11:20:10 | Durchschnittsgeschw.: 36,7 km/h | Max: 132,3 km/h | Distanz:416,2km

2 Comments

  1. coq10

    Hey, I just stopped by to visit your site and thought I’d say I had a great visit.

  2. Sam

    Toller Blog! :-)
    Bin vorhin erst darauf gestoßen und nun wahnsinnig froh, eure ausführlichen Posts zu lesen, da ich selbst vorhabe, nächstes Jahr mit zwei Freundinnen einen Road Trip durch den Süd-Westen der USA zu machen. :-)
    Habe mir ein paar Sehenswürdigkeiten und Anlaufstellen (Schießen und Shoppen in Vegas!!) rausgeschrieben.
    Und eine GoPro werde ich mir nun auch zulegen!

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