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Jakobsweg 05.05.10 – 19.05.10

Mittwoch 5.5.2010

Es kribbelt langsam und die letzten Gedanken drehen sich nur noch darum, ob es wirklich DIE Idee ist und/oder man jetzt wirklich an alles gedacht hat. Laut Planung wollen wir bis auf Lissabon ja gänzlich auf den Luxus eines Bettes o.ä. verzichten. Zumindest hab ich rechtzeitig noch die Reisebestimmungen für die Fahrräder auf der Ryanairseite gelesen. „Das Fahrrad darf nichts beschädigen oder verschmutzen“ – steht dort sinngemäß. Ok, das Rad ist so sauber wie noch nie. Das oberste Kettenblatt, die Kassette sowie die Kette sind erst wenige Stunden alt und so gut wie nicht gefettet. Was soll da dann also schon groß passieren? – Eine Plastiktüte um die mechanischen Teile getüddelt, alles mit Paketklebeband fixiert, die Pedale in eine aufrechte Position am Flaschenhalter gebracht und m.M.n. war es damit super verpackt. Eine Überlegung, die mir schon eine ganze Zeit im Kopf rumschwirrte war die, dass Pilger aus aller Welt Mitbringsel (meist kleine Andenken, Steine etc.) am obersten Punkt des Jakobsweges, also am Cruz de Ferro, niederlegen. Für mich war klar, dass ich also einen kleinen weißen Stein besorgen müsste. Schon mal versucht einen Stein zu kaufen?! Es lief nach unzähligen Versuchen darauf hinaus, dass ich einem Gipsherz, das jemand ganz besonderem gewidmet werden würde, aus einem kleinen Blumenhandel eine Chance gab.
Gegen Nachmittag kam mein Taxi für die Fahrt zum Flughafen Weeze. HEHE, was für ein toller Flughafen :) . Auch wenn RyanAir diesen unter Düsseldorf Weeze führt, Ddorf hat damit NICHTS zu tun. Er liegt wirklich am Arsch der Welt! Meine Verpackung des Rades wurde kritisch von der netten Schalterdame beäugt und nachdem sie mir diesen hübschen, grünen, penetranten, hässlichen „RyanAir haftet für nix“ Aufkleber (Später dazu mehr) auf den Rahmen klebte ging es zur Sperrgut-Tür. Das Rad wurde durchleuchtet, eingecheckt und es hieß nun warten. Ein Vitamalz und Kaugummi auf der Dachterrasse genossen und ab durch die Sicherheitskontrolle. Das war easy und schnell gemacht. Bis auf das iPhone hatte ich nichts an „Handgepäck“ dabei. Ganz im Gegenteil zu meinen Mitfliegern. Als ich die 3 Wochen in Australien war, passten meine Klamotten in so einen kleinen niedlichen Koffer, den die Leute hier als „Handgepäck“ mitführen. Sick! Es ging also los. Keine Chance mehr den Schwanz einzuziehen. In meinem Shuttle nach London saßen ca. 35 Leute und die Flugbegleiter haben echt einen scheiß Job. Von Prestige ist hier nicht mehr viel zu sehen. Der ganze Flug erinnerte eher an einer Dauerwerbesendung und es sind besser bezahlte Kassierer/innen. Nach dem Einbruch der Dunkelheit war ich also in London Stanstedt. Ein super moderner Flughafen mitten im nix (erinnerte mich irgendwie an Dubai). Sympathisch waren die automatischen Busse, die in unterirdischen Gängen uns Passagiere zum Gepäckband im anderen Terminal brachten. Der Rucksack war schnell ausgemacht, nur mein Rad ließ auf sich warten. Letztendlich war ich der Letzt verbliebene Wartende aber vom Rad noch keine Spur. Sollte das jetzt hier schon alles vorbei sein?
Ein paar Minuten später guck ich aus einer Mischung von Langeweile und Sorge nach einer kompetenten Fachkraft und sehe am anderen Ende des Terminals wie mein kleines weißes Rad lieblos an einer Wand gelehnt steht. Da es dort keinen interessierte, wer dort was an Gepäck herausschleppte, hätte es jeder mitnehmen können. Dabei trug es doch den super tollen Aufkleber mit meinem Namen + einer kryptischen Nummer, die ich auch auf meiner Bordkarte stehen hatte. Ich war ein wenig angepisst, aber hatte ja mein Zeug und wollte nun irgendwie ins Hotel. Ich lief 45 Minuten über den Flughafen Parkplatz, über 4 Kreisverkehre, 2 km an einer 4 spurigen Straße und dann über den Mcäs Parkplatz um in der überlaufenden Lobby vom Holliday Inn Express anzukommen. War klar, dass ich den Shuttle Bus verpeilt hab wah :/ Staff war super freundlich, ich checkte ein, Bike im Lagerraum verstaut, nix zu tun also ging ich in die Bar. Schließlich musste ich noch 3-4 Std auf meinen Flügelmann warten. Freies Wlan und 30 Pfund in Bier und Smirrnoff versüßten mir die Zeit. Leider schloss die Bar ziemlich früh. Ergo das zweite Rad nur schnell mit in den Lagerraum gestellt, ab ins Zimmer und zu „Ladytron“ eingeschlafen.

Gefahrene km: 0 hm: 0

Donnerstag 6.5.2010

Heute soll der Tag werden, an dem unser Abenteuer richtig beginnt. Unser Flug ging um 12:40 Uhr von London Stanstedt aus Richtung Biarritz und wir wussten noch nicht wie das mit den Bikes klappen sollte. Wir standen also zeitig auf, schoben an Frühstück rein, was ging und genießbar war (Würstchen… bah!), packten unsere Rucksäcke und warteten dann um 9:30 Uhr auf unseren Shuttle Bus. Wir trafen ein nettes älteres Ehepaar, dass wohl gerade aus der Ecke um Biarritz kam und schon andeutete, dass es zurzeit dort Wettertechnisch echt bescheiden wäre, aber zum Wochenende solle es besser werden.
Wir waren natürlich nicht die einzigen die zum Flughafen wollten, aber zum Glück konnten wir mit der ersten Welle rein und die Räder in eine kleine Gepäcknische hinterm Fahrer halbwegs hinstellen. Böse Gesichter der anderen waren vorprogrammiert, da die Vorderräder „leicht“ in den Gang ragten und somit jeder erstmal dagegen stolperte oder mit den Koffern hängen blieb. Uns sollte es egal sein. Nachdem wir den Riesenkarton aus dem Gepäcklager ausgelöst hatten (warum er eigentlich das Rad daraus genommen hat, statt es einfach in dem Karton ins Lager zu packen bleibt mir immer noch ein Rätsel *g*) und uns zum einchecken mit beiden Rädern in der Queue anstellten. erspähten wir schon einige Fußpilger. Uns taten sie uns Leid. Scheint so, als hätten die hier alle noch nie ein Rad gesehen. Geschweige denn 2! Und dann wollten wir die auch noch einchecken. Das scheint hier wirklich was Besonderes zu sein! Man wog die Räder und bat uns zum Schalter H zu gehen, wo das Großgepäck aufgegeben werde konnte. Der Typ war ganz ruhig und locker drauf und erinnerte äußerlich an Moby. Unser „Gepäck“ war zu sperrig für den Scanner und 2 nette Damen, die sehr sehr skeptisch dreinschauen und was davon murmelten, dass das Zeug niemals in Flugzeug passen würde schoben bzw. schleiften die Räder davon. Wir konnten es nicht glauben, da RyanAir nur einen Typus von Maschinen hat und wir ja am Vortag irgendwie mit den Rädern nach London gekommen sind.
Unser Job war erstmal getan und die letzten Pfundnoten wurden bei Starbucks investiert. Dann im Flieger versucht sich keine Lose, aufblasbare Waschmaschinen o.ä. andrehen zu lassen und sind sicher in Biarritz gelandet. Hier ging der Ärger richtig los. Wir konnten kurz nach dem austeigen sehen, wie die Flughafenmitarbeiter mit den Fahrrädern umgingen und es war wirklich so, dass das einzig unverpackte Rad (MEINS!) ganz unten auf dem Rollwagen geschmissen wurde und dann darauf 17 Lagen weitere Räder, Surfbretter, Hinkelsteine etc. Als wenn das noch nicht genug gewesen wäre kamen die Räder wirklich über das Gepäckband! Man musste die halb aus der Wand ziehen, damit nicht noch irgendwas Schlimmeres passiert. Ergebnis der tollen Aktion des französischen Bodenpersonals ( FU! ) ist eine dicke Delle am Hinterbau des Rahmens und meine Gangschaltung schaltet nicht mehr sauber durch. Jetzt kann ich verstehen, warum RyanAir mir den Aufkleber aufs Rad gepappt hat.
Beim Austeigen aus dem Flieger merkten wir schon das *etwas* kühle Wetter in Biarritz. Verdammte 9°C! Also wir wollen mal eben klar stellen, dass wir uns absichtlich für Anfang Mai entschieden haben und es unter normalen Umständen auch genau die richtige Entscheidung gewesen wäre! Aber gerade jetzt kam eine riesige Kaltfront auf die Iberische Halbinsel zu, die uns die komplette nächste Woche heftige Probleme bereiten sollte! Eigentlich herrschen ca. 20°C hier um diese Zeit!
Wir machten unsere Schätzchen fahrbereit und setzen uns Richtung St.Jean Pied de Port gegen 16:30 Uhr in Bewegung. Dies war die erste Tour die wir heute auf jeden Fall schaffen wollten!
St.Jean Pied de Port ist ein verschlafenes altes Nest kurz vor den Pyrenäen und DER Startpunkt für den Camino Frances. Man fährt von Biarritz aus ca. 55 km, anfangs über zeitweilig stark befahrene Straßen, später durch eine super Berg/Tal Landschaft. Unterwegs meldete sich der Hunger und so kauften wir erstmal Wasserflaschen und dann eine Tüte französische Schokocroissants & Schokolade als Verpflegung. Das der Nasenbär seine gute Canyon Trinkflasche weggeworfen hat halte ich ihm immer noch als Verrat vor!
Leider schloss die Touristen Information in St.Jean Pied de Port um 19:00 Uhr, die wir somit nur um ein paar Minuten verpassten und nach dem Tipp eines Locals machten wir uns auf dem Weg zum Pilgerbüro in der Rue de Citadelle 49. Auf halben Weg kam uns einer entgegen, der uns zum ersten angesehen haben muss, dass wir zur Hausnummer 49 unterwegs waren, zum zweiten es gerochen haben muss, dass wir Deutsche waren. Er sah uns an und meinte, dass das, was wir suchten, in der Hausnummer 39 wäre. Hmm ok, er scheint Ahnung zu haben wie das hier abläuft, also ihm immer mal hinterher. Das Pilgerbüro war wirklich im Haus mit der 39 zu finden, jedoch hatte es gerade noch bis 19:30 Uhr geschlossen. Er zeigte uns seine schon zahlreichen Stempel (er fuhr aus Deutschland los) und man wartete bis man uns zur Vordertür rein rief. Hier gab es dann unseren ersten Stempel und ein dummes Gesicht, als wir dem Pilgerbüromitarbeiter sagten, dass wir noch rauf nach Roncesvalles wollten. Er hatte nicht ganz unrecht wie wir ca. 2 Std später erfuhren. Es wurde spät, kalt und dunkel, die Steigung nahm zu und ein geeigneter Schlafplatz war noch nicht gefunden. Wir hatten natürlich stolz unsere Outdoorausrüstung dabei und hielten auf einer Art Park-/Rastplatz um unser Nachtlager aufzuschlagen. Die Nacht kann man als den puren Horror beschreiben, als dass unsere Schlafsäcke für milde Nächte bis 15°C konzipiert waren, nicht für eisige Nächte mit -2°C!

Gefahrene km: 64 hm: 720

Freitag 7.5.2010

Die Aussicht und die sternenklare Nacht waren atemberaubend, aber dass konnte nicht darüber hinwegtäuschen das man sich morgens übergeben muss, weil es so anstrengend war die Nacht zu überstehen. Alles war natürlich nass und eiskalt. Wir packten gegen 7:00 Uhr alles zusammen und versuchten schnell in den nächsten Ort zu kommen. Gar nicht so einfach wenn der dann oben am Pass liegt! Am Vortag hatten wir schon gute Höhenmeter hinter uns gebracht, so dass man gegen 10:00 Uhr oben am Ibaneta Pass bei Roncesvalles war. Den Stempel in der Tasche ging es in eine kleine „Bar“, die zum Glück einen Kamin sowie belegte Baguettes und heißen Kakao hatte. Zusätzlich hatten wir mit dem Aufstieg auf 1057m die Französisch-Spanische Grenze überschritten, so dass unsere span. Handy Prepaidkarte zur Anwendung kam um uns ein Hotel in Pamplona zu buchen! Jeb, wir werden zu Weicheiern! Wir hatten keine Lust auf Outdoor bei den Bedingungen! Outdoor ist blöd!
Von hieraus waren es noch 790 km bis Santiago de Compostela! Die Abfahrt nach Pamplona war relativ easy und landschaftlich ziemlich schön. Anstrengend wurde es dann nochmal als wir ordentlich Höhenmeter zum Alto de Erro schrubben mussten. Ab dann waren die restlichen 30km eine einzige Abfahrt. Navigon führte uns halbwegs durch die engen Gassen von Pamplona zur Touristen Information am Plaza de San Francisco für den nächsten Satz Stempel und danach in unser wohlverdientes Hotel! Wir hatten in den letzten zwei Tagen nur das Frühstück in London, ein halbes Sandwich auf dem Flug, jeder 2 Schokobrötchen und ne Tafel Schokolade + das Baguette in Roncesvalles, so dass wir mächtig Hunger hatten, als wir in Pamplona in einem echt schicken Hotel eincheckten. (Hotel Puerta Del Camino ****) Wir hatten unverschämtes Glück, dass direkt davor eine Markthalle mit allen erdenklichen Leckerein zu finden war. So ließ es sich leben und das hatten wir nach den letzten beiden Tagen und der Nacht redlich verdient!

Gefahrene km: 78 hm: 1026


Samstag 8.5.2010

Frühstück hatten wir nicht gebucht, so besuchten wir nochmal die Markthalle, machten uns Baguettes für unterwegs und vernichteten den Rest in Windeseile. Geplant war es heute über Estella bis nach Logroño zu kommen. Die Wolken zogen sich zu und es fing tatsächlich an zu regnen als wir gerade gegen 11:00Uhr losfuhren.
Wir hatten zumindest als Motivation, dass uns in Logroño schon ein gutes Zimmer und eine warme Dusche erwarteten. Diese Hotelbucherei war von Anfang an so nicht geplant, aber mich/uns bringen keine 10 Pferde in eine Albergue (ja wir haben einige gesehen) und jetzt in der Nebensaison sind die Hotels sogar ziemlich günstig! Dazu zeigten wir nun wirklich Outdoor, bei dem Wetter, den Mittelfinger!
Ich kann behaupten, dass die Strecke von Pamplona nach Logroño zu den besten km der ganzen Tour zählt! Allerdings waren es auch die anstrengendsten, denn es waren glatte 90 km und fast 1800hm! Die Aussicht war wirklich einmalig und es wird einem langsam bewusst, dass es in der Theorie so einfach ist zu sagen „Wir fahren den Jakobsweg“, in der Realität sieht es aber ganz anders aus. Wir schafften es in Logroño um 19:32 Uhr zu sein und nochmals vielen Dank an die Dame aus der Touristen Information, die eigentlich schon seit 19:30Uhr Feierabend hatte, aber sich unserem Dackelblick nicht entziehen konnte und doch noch den Stempel zückte.
Wir checkten im Hotel Condes de Haro *** ein und gönnten uns erstmal ein warmes Essen und ein Weizenbier im DrunkenDuck.

Gefahrene km: 98 hm: 1789


Sonntag 9.5.2010

Wir orientieren uns tourentechnisch an dem Buch von Kay Wewior und da es in größeren Städten meist bessere, mehrere und im Vergleich günstigere Hotels gibt, wollten wir heute unbedingt bis Burgos kommen. Der Wecker klingelte schon um 7 Uhr und wir stürzten uns direkt aufs Buffet. Wir waren alleine und somit versorgten wir uns ordentlich mit so ziemlich allem was dort rumstand. Es ging soweit, dass wir zwischenzeitlich eben die Brötchen, Kuchen, Obst und Joghurt ins Zimmer bringen mussten, damit wir noch mehr mitnehmen konnten :) Wir konnten es gebrauchen. Es ging heute um 130km und 1500hm über die Stationen Najera und Belorado. Leider regnete es heftig bis Najera und die Stimmung sank auf den absoluten Nullpunkt, als wir dann auch noch Probleme hatten die Touri-Info zu finden. Die Kleine in der Touristen Information zauberte uns dann aber ein Lächeln ins Gesicht und augenscheinlich lichtete sich auch die Wolkendecke und die Sonne kam heraus. Heute war Sonntag, ergo hatten alle Geschäfte geschlossen. GANZ schlecht wenn man darauf angewiesen ist unterwegs just-in-time Verpflegung zu kaufen und keine Möglichkeit hat größere Mengen mitzunehmen. Wir mussten heute also mit dem geklauten vom Frühstücksbuffet, Müsliriegeln und je eine 2 Liter Flasche Zuckerlimonade, die wir unterwegs in einem kleinen Dorfkiosk(wirklich der einzige der geöffnet hatte auf ca. 80km!) gefunden haben, zurechtkommen. Zu allem Überfluss machten uns die Sturmböen, die Frontal auf uns prallten, extreme Probleme. Wir brauchten für 70 km geschlagene 5 Std. auf ebener Strecke! Der Tag war dennoch erfolgreich. 5 Stempel waren heute unsere Ausbeute und dazu war das Hotel Maria Luisa *** in Burgos echt gut und günstig. Die Fahrräder mussten wir einmal in den ersten Stock tragen, aber dafür standen die bis zum nächsten Morgen sicher. Den Abend gingen wir in die Stadt und aßen bei „Ali Baba Berlin“ einen richtigen Döner :) Dazu beim Essen deutsches TV-Programm und das vernichtende Wahlergebnis der NRW-CDU gesehen.

Gefahrene km: 128,9 hm: 1541

Montag 10.5.2010

Leider war es heute beim Frühstücksbuffet nicht möglich unsere Taschen zu füllen, denn die Uschi nette Dame die dafür zuständig war passte einfach zu gut auf. Also hieß es soviele kcal wie möglich zu verdrücken und sich dann auf den Weg zu machen. Da wir gestern so extrem spät in Burgos ankamen mussten wir uns als erstes den Stempel besorgen. Wir waren heiß auf km und hm! Heute ging es durch Kastilien, dass berühmt ist durch seine elendig weite Landschaft! Im Sommer mag das wirklich toll aussehen, aber bei dem Wetter hier war es… hmm blöd!! Es ging über die größeren Stationen Castrojeriz und Carriòn nach Sahagùn, wo einer in diesen „etwas“ kleineren Ort ein dickes **** Hotel gesetzt hat. Es war so ziemlich das einzige in unserer Reichweit, und wured für ein Tag unser zuhause.
Direkt die ersten 30km waren so ziemlich das abenteuerlichste was wir auf der gesamten Strecke gefahren sind. Navigon schickte uns über Felder und Wege, die vor 3 Jahren vielleicht mal jemand entlang gerobbt ist. Wir schoben also die Bikes über eine Stunde auf Kieswegen, durch Felder und Sträucher. Wir kamen uns total verloren vor, weil wir wussten, dass wir noch weit über 100 km vor uns und nach über 2 Std gerade mal 18km geschafft hatten. Nach der Schiebaktion wurden wir aber mit einem super Trail belohnt, der bestimmt ohne das Gepäck nochmal so schön gewesen wäre. Danach hieß es Strecke machen, aber auf dem Lehmboden des Original Caminos kamen wir nicht wirklich voran. Also waren wir schon erfreut, dass wir wieder auf unserer inzwischen gehassten N-120 fahren durften. Sie war nicht schön, aber sie führte in die richtige Richtung, war eben und war gerade genau das was wir brauchten. Der Wind war wie am Vortag schrecklich ätzend. Schlussendlich kamen wir nach über 12 Stunden gegen 21:30 Uhr im Hotel an, parkten unsere Räder in der Garage und wanderten direkt ins Restaurant. Käsemaccaronis als Vorspeise und viel wichtiger Fleisch als Hauptgericht warteten!

Gefahrene km: 134,6 hm: 600

Dienstag 11.5.2010

Der Wettergott war heute endlich einmal gnädig und bescherte uns halbwegs angenehme Temperaturen und einen strahlend blauen Himmel! So macht die Tour doch doppelt Spaß! Als Topping dazu gab es heute auch kaum Wind! Wir konnten unser Glück kaum fassen und buchten uns ein Zimmer im Leon. Heute stand also eine gemütliche Tour von ~60km an, die wir schnell runter reißen wollten um den Nachmittag einmal entspannt, wie man auf einer solchen Tour eigentlich sein sollte, genießen zu können. Die Fahrradstrecke führte direkt am Camino entlang auf einer ruhigen, kaum befahrenen Landstraße. Man grüßte allen einen „Bon Camino“ und freute sich einfach, wenn man eben solches zurück bekam. Auf der Hälfte des Weges hielten wir an einer Landstraße, checkten Mails im freien Wlan (!) und beim einkaufen wurden wir glatt gefragt ob wir Brüder seien. Also nicht das ich wüsste *g*. Da die km heute einfach zu fahren waren und das Wetter passte, hatten wir auch mal Zeit unsere Kameras zu zücken und Fotos von uns zu machen. Eigentlich schade, dass man 2kg Foto Equipment mich sich führt und im Endeffekt auf die richtigen Momente warten muss um mal gute Fotos schießen zu können. Es hat sich heute gelohnt.
Leider haben wir das Pech anscheinend gepachtet. Wir hatten einen Plan, der es vorsah, erst schnell im Hotel einzuchecken, dann uns den Stempel zu besorgen und evtl. ein paar Bier in einem Supermarkt mit aufs Zimmer zu nehmen. Hier ging das Problem auch schon los. Unser Hotel hatte keine Hausnummer! Wir wussten lediglich die Straße, die gefühlte 17 km lang war und die liefen wir hinauf! Eine nette Dame aus einer Bar gab uns den Hinweis, immer der Straße zu folgen. Half uns gerade super weiter! [IRONIE] Nach etlichen km waren wir so frustriert, dass wir aufgaben und in die Stadt zurückrollten um den Stempel & den Supermarkt, dem Hotel, vorzuziehen. Wir kamen mit unseren Rädern, inzwischen unfahrbar durch die Einkäufe, schiebend an der Kathedrale an, als dieser beschissene Regen wieder einsetzte! Die Stimmung sank auf den absoluten Tiefpunkt! Wir fanden unser Hotel nicht, die Leute in der Kathedrale wollten uns keine Stempel geben und es war alles blöd! Mit besonderem Einsatz bekamen wir dann doch diesen ominösen Stempel und machten uns auf die Suche nach dem Hotel. Wir wussten nur, dass das Teil in der Avenida de Asturias km 1,6 lag. Wir liefen also eine geschlagene Stunde den einzigen Hügel weit und breit hinauf, immer dieser Straße entlang. Als dann die Avenida de Asturias in eine 4 spurige Landstraße überging war es echt vorbei. Wir waren pissed! Auf dem Seitenstreifend schiebend, ging es eine weitere halbe Stunde die Straße entlang bis das Hotel Santiago **** auf dem Scheitelpunk t auf der rechten Seite endlich auftauchte! Der Rest ist schnell erklärt. Eingecheckt, für die Räder mussten wir für 8€ einen Garagenplatz mieten, in die Bar und dort auf 20:30 gewartet (Ja die ganze Aktion dauerte den gesamten Nachmittag!) um uns ein warmes Essen zu bestellen, über 40€ gezahlt und aufm Zimmer die Fressorgie weitergeführt.

Gefahrene km: 64 hm: 350

Mittwoch 12.5.2010

Gestern der Tag war wirklich mies, aber als wir heute aus dem Fenster sahen, war der Himmel voller hässlicher Gewitterwolken. Es war kalt, windig und es fing leicht an zu regnen. Wir wollten aber unbedingt Freitag oder Samstag schon in Santiago ankommen. Wir buchten beim Frühstück ein Zimmer im ca. 98km entfernten Ponferrada und nahmen uns vor uns durchzubeißen. Wir präparierten uns so gut es geht, sattelten unsere Bikes und es traf uns ein Vorschlaghammer ins Gesicht. Nach nicht einmal 5min waren wir bis auf die Haut nass, führen der Beschilderung folgend nach Astorga und irgendwie in die falsche Richtung! Es ging einfach nicht. Wir hielten an einer Tankstelle, buchten erneut ein Zimmer in unserer Lieblingsstadt Leon und machten uns auf den zermürbenden Weg. Man kann es sich nicht vorstellen, aber wir waren dermaßen nass, unterkühlt und fertig, dass ich beim einchecken im Aparthotel Campus San Mamès *** nicht mal mehr meinen Namen schreiben, geschweige denn den Stift halten konnte. Und die Füße waren nach der Aktion so taub, dass man die ewig lang im warmen Wasser in der Badewanne auftauen musste.
Wir hatten ziemliches Glück. In der direkten Nachbarschaft zum Hotel waren ein Supermarkt und ein Yoigo Store, um unsere spanische Prepaidkarte aufzuladen. Wir hatten nämlich kein WLAN im Hotel ;) Leider konnten wir die Reservierung in Ponferrada nicht mehr stornieren. 55 € für Nüsse!
Den Abend verbrachten wir mit einer Fressorgie, Top Gear, Tourenplanung für den nächsten Tag und schlafen!

Gefahrene km: 19 hm: 100

Donnerstag 13.5.2010

Leon, Leon, wir wollten raus hier! Die Stadt einfach hinter uns lassen und nie mehr daran denken! Heute machten wir uns einfach keine Gedanken darum bis wohin wir fahren wollten. Wir hatten nichts gebucht und ließen uns überraschen. Wir wollten nicht nochmal ~50€ zum Fenster rausschmeißen, denn das Wetter ist einfach unberechenbar zurzeit. Mit den immer noch nassen Klamotten machten wir uns auf den Weg. Da es heute Morgen mal trocken war, konnte uns das Navigon den richtigen Weg aus der Stadt zeigen und wir waren alsbald wieder auf der schönen N-120. Um 14:30 Uhr waren wir nach 60 km schon am ersten Punkt, den wir heute auf jeden Fall erreichen wollten. Astorga. Eine schöne Stadt. Wir saßen also gemütlich vor der, natürlich geschlossenen, Touristen Information und machten uns Gedanken darüber, ob wir nun hier bleiben oder es doch nach Ponferrada schaffen würden. Der einsetzende Regen machte uns einen Strich durch unsere Rechnung nochmal 55 km zu schrubben und wir buchten eines der wenigen Zimmer hier in Astorga. Das Casa de Tepa sollte heute unser zuhause werden. Und was für eins! Es gab keine Angaben über die Sterne, aber es übertraf so ziemlich unsere kühnsten Vorstellungen! Wir bekamen das Zimmer Prendergast! Ein Zimmer mit Namen!! Es war alles urgemütlich und super eingerichtet. Wir kauften also schnell ein paar Sachen im Supermarkt und machten uns einen entspannten Nachmittag auf der Winterterrasse mit Blick auf den Innenhof. So kann man es aushalten. Auch wenn ein wenig später der Himmel wieder aufklarte, war sowas gerade extrem nötig und die beste Entscheidung hier einfach mal die Seele baumeln zu lassen! Abends ging es in das Restaurant nebenan und wir aßen trotz Sprachprobleme, die den Kellner dazu veranlasste kurzerhand den Suppentopf aus der Küche zu holen um uns zu zeigen, was er uns empfehlen wollte, das beste Essen der gesamten Tour! Unser Hotel ein Traum und jetzt das Essen dazu. Es kann nicht besser werden! Wir bekamen noch einen Stempel vom Restaurant und freuten uns auf den nächsten Tag!

Gefahrene km: 61 hm: 210

Freitag 14.5.2010

Wir haben ja in den letzten Tagen in vielen Hotels die verschiedensten Frühstückbuffets über uns ergehen lassen, aber dass hier ist absolut einmalig und unschlagbar! Es gab alles und alles super frisch. Nicht nur was fürs Auge, sondern auch super lecker! Das hier war sein Geld sowas von wert! Der ganze Zirkus hier war Übrigends für 4 Gäste (uns eingeschlossen)veranstaltet worden. Wir aßen was rein passte und wollten uns gegen 11 Uhr auf den Weg nach Ponferrada machen, als es erneut zu regnen anfing. Die Räder abfahrbereit im Innenhof stehen, warteten wir eine Stunde auf den Sesseln im Hof bzw. in der Winterterrasse. Es wurde nicht viel besser, aber wir mussten los. Das Hotelzimmer war gebucht, die 60 km fahren sich nicht von alleine und irgendwann wollten wir ja auch in Santiago mal ankommen. Um nach Ponferrada zu kommen, muss man über das Dach des Jakobwegs. Über den Pass beim Cruz de Ferro auf 1360m. Zum verrecken wollte uns jemand das Leben so richtig schwer machen. Als wenn der Wind, die drastisch fallenden Temperaturen, die Steigung und der Regen noch nicht genug waren, kam auch noch Nebel hinzu. Wir versuchten fleißig weiter Höhenmeter gut zu machen. Die Bedingungen waren zum kotzen! Wir schleppten uns den Berg hoch, holten uns einen Stempel in Foncebadon, legten unsere Mitbringsel am Eisenkreuz ab und froren uns dann bei angenehmen 2° bei der Abfahrt alles ab. Nach 10km fanden wir glücklicherweise ein kleines Gasthaus in dem schon viele andre Pilger saßen und wärmten uns erst mal an der Heizung auf. Wir versuchten zumindest die Handschuhe trocken zu bekommen, tranken dabei heißen Kakao und aßen ein dickes Schinkenbaguette. Nach gut einer Stunde haben wir uns wieder aufs Rad geschwungen, steuerten nach der Abfahrt mit fast 1000hm den nächsten Supermarkt an und checkten dann im Ponferrada Plaza *** ein. Wieder ein Tag, den man alsbald vergessen möchte!

Gefahrene km: 53 hm: 1200

Samstag 15.5.2010

Das Wetter sollte ja jetzt am Wochenende deutlich besser werden. Heute Morgen war übrigens der erste Tag, an dem man die Sonne ohne Regenwolken sah! Es war eigentlich geplant heute hier in Ponferrada zu bleiben, da ab morgen Temperaturen um die 25° gemeldet wurden und es heute noch ungemütlich werden soll. Leider war das Hotel ausgebucht, so dass wir uns was überlegen mussten. Nach langer Recherche fanden wir ein Autobahn Hotel, das auf unserer Route und nur ca. 15km von unserem nächsten wichtigen Ort O Cebreiro (50 Einwohner Dorf) entfernt war. Wir buchten und fuhren durch den ersten Tunnel der Tour. Wir freuten uns, denn der sparte uns etliche Höhenmeter, auf die wir gerade gar keine Lust hatten. Shame on us. Lediglich 35km werden wir heute näher ans Ziel kommen, doch es war die einzige Möglichkeit. Bis nach Sarria hätten wir es heute nicht geschafft und dort wäre das einzig weitere Hotel gewesen, das auf unserer geplanten Route lag. Hätten sonst auf Lugo ausweichen müssen, dass zum einen 60km entfernt war und dann noch viel zu weit nördlich lag! Ein riesen Umweg!
Ein AutobahnHotel kann man sich genau so vorstellen, wie es einem gerade bei dem Wort in den Kopf schießt. Tankstelle, Trucker, Schnellrestaurant, viele viele Leute und die Autobahn nebenan. Wir konnten die Räder im Lagerraum unterstellen und besorgten uns erst mal Süßkram und Getränke aus der Tanke. Damit war unser Tag auch schon fast gelaufen. Bis Santiago sind es jetzt noch ca. 190 km und wir sind nach jetziger Planung am Dienstag da. Wir konnten die Flüge zum Glück ohne großen Aufwand umbuchen und fliegen nun am 20.5.2010 gen Heimat zurück! Wir müssen uns dafür entschuldigen, dass wir relativ wenige Fotos machen, aber bei den Temperaturen oder den Wetterbedingungen allgemein ist es einfach uncool und man verliert schnell die Lust, wenn man ständig das Raincover auf und wieder abnehmen muss. Dazu fahren wir Wetterbedingt meist die N-120 entlang, nicht auf dem optisch interessanteren richtigen Pilgerweg. Kann man nichts machen!

Gefahrene km: 32 hm: 160

Sonntag 16.5.2010

Ein Gewinnerfrühstück, bestehend aus Joghurtdrink und einer Tafel RitterSport von der Tanke, intus, machen wir uns an den 900hm Aufstieg nach O Cebreiro. Da hier Galizien beginnt und hier so die letzten Stationen sind, an denen man die Pilgerreise beginnen kann, trifft man auf immer mehr von denen. Langsam kommen die alle aus Ihren Verstecken raus. Heute ist endlich das lang ersehnte Sommerwetter da! Das Thermometer klettert auf 30° in der Sonne und jetzt macht es richtig Spaß! Wir ließen die beiden Anstiege auf 1300m und 1350m hinter uns und fuhren eigentlich aus Dummheit meinerseits den bis dato genialsten Trail. 1000hm über Kies, Schotter, Baumwurzeln, Lehmboden und Slick Rock. Halt Terrain, dass unsere Fullys lieben und wofür sie gebaut wurden. So hätte ich gerne jeden Höhenmeter der Tour vernichtet! Wir kamen dann über Samos in Sarria an, holten uns den Stempel in einer Albergue und checkten im Hotel ??? ein. Da Sonntag war, aßen wir in einer kleinen Gaststätte das vermutlich beste Bocadillo in Spanien! Die Schinkenscheiben wurden direkt an der Theke von so einen riesigen Stück abgeschnitten. Ein Traum! Und weil es so gut war, bestellten wir direkt noch eine Runde!

Gefahrene km: 65 hm: 1400

Montag 17.5.2010

WE’VE MADE IT! Wir sind in Santiago de Compostela!
Von vorne: Wir starteten gegen 9 Uhr in Sarria und es lief super. Das Wetter war klasse und wir hatten vor Augen, dass es heute etwas werden könnte. Wir waren nur ca. 120km von Santiago weg und die km schmelzten wie wir in dieser tollen Sommersonne! Trotzdessen wir über 1400 hm zu schaffen hatten war mit der Gewissheit im Hinterkopf das nach diesem Kraftakt heute Abend alles vorbei wäre alles eine Leichtigkeit. Natürlich ist es anstrengend, aber mit jeder Kurbelbewegung kommt man näher an dieses Ziel und ein unbeschreibliches Gefühl setzt ein! Die letzten 100km, die letzten 50km und als dann in unserem Pilgerausweis nur noch ein freies Stempelfeld frei war, war es schon ein riesiges Glücksgefühl. Die letzten Anstiege wurden bewältigt und als man dann schon die Kathedrale vom Weg aus sehen konnte lief es einem eiskalt den Rücken herunter. Wir fuhren in die Stadt rein und als wir auf dem Platz vor der Kathedrale ankamen, war das dieses unbeschreibliche Etwas. Du hast es geschafft, Wir haben es geschafft. 900km in 10 Tage mit den widrigsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann. Man ist stolz. Stolz auf sich, auf das Fahrrad, das nicht einen technischen Defekt oder Platten hatte und einen bis hierhin brachte. Darauf das man das zusammen durchgezogen hat! Ich möchte die Erfahrungen und eben dieses Gefühl nicht mehr missen. Auch wenn wir nicht die Hardcore Pilger schlechthin sind, keine 6 Wochen für diesen Weg brauchten, uns keine Blasen heimsuchten, Krankheiten eingefangen haben und nicht das einmalige Erlebnis hatten in einer Herberge zu schlafen, so war es doch trotzdem etwas ganz besonderes!
Wir machten das obligatorische Finisherfoto, holten uns voller Stolz unsere Compostela im Pilgerbüro ab und machten uns auf den Weg in unser Nachtlager. Das Hostal Mexico *** ist ein wahrer Geheimtipp und man spricht deutsch ;) Das einzige was uns jetzt noch raus trieb war ein Bärenhunger, den aber die freundliche Dominos Pizzeria nebenan zu bändigen vermochte. Und den Tag darauf, und den Tag darauf :)

Gefahrene km: 123,5 hm: 1640

Danach:

Bei Oliveira Bicicletas konnten wir vor der Abreise unsere Räder abgeben, die verpackten die dann in Kartons und fuhren uns morgens, wenn auch widerspenstig, weil es eben so früh war, zum Flughafen. Also obwohl wir nichts geplant hatten, haben wir trotz diverser Sprachprobleme, wie ich finde, alles ziemlich perfekt hinbekommen. Alles was wir brauchten, sei es die Hotelbuchung oder die Navigation konnten wir mit unseren beiden Smartphones hinbekommen. Im Nachhinein hätte man sich bei dieser Tour hier die Isomatte, Schlafsack, Kochtöpfe, Geschirr etc. sparen können. Aber konnte keiner wissen, dass es in die Richtung schlägt, dass wir uns in wohl klimatisierten Hotels niederlassen. Ich hab die Tour genossen. Sie hatte Höhen und Tiefen und der Mai war der perfekte Monat um es durchzuziehen. Ich stelle mir die Städte im Sommer total überlaufen vor und vor allem die Hitze wäre zu einem großen Problem geworden. Nothing more to say!

One Comment

  1. Ashly

    What a cool blog!

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