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Pfingswochende – Xanten 2010

Pfingsten 2010 – 23. und 24.05.10

Spontan war’s! Dienstag ging die Mail rum, Mittwochabend dann die Planung und Sonntags ging’s schon los. Wobei spontan bei uns noch relativ ist – „Oha, heut ist 1. Mai, was machen wir heute?“. Und so manches Silvester kam auch unverhoffter als erwartet…

Also noch mal von vorne: Nach langer Vorbereitung und eingehender Planung machten sich am Pfingstsonntag drei Profibiker (Andreas, Koop und Sascha), ein Sonntagsfahrer (Tommekk), ein invalider Profibiker (Simon) und ein Auto fahrender Arbeitssuchti (Bocke) auf den Weg nach Xanten.

Und so trafen wir uns zu viert früh morgens, gegen 10:30 Uhr bei Andreas, um uns nach einem ersten Radler auf den Weg zu machen. Noch schnell den Reifendruck geprüft, lag die erste Etappe bis Raesfeld vor uns. Alle waren guter Dinge, und nach 10km am Schloss Raesfeld angekommen, hoffte Tommekk bereits, die Hälfte der Strecke geschafft zu haben. Ernüchtert, dass es nicht mal `nen viertel war, half nur der Alkohol. Bei perfektem Wetter und netter Kulisse genossen wir also ein weiteres Bierchen. Und es sollte nicht das Letzte sein…

Nach weiteren 13km getingel durch Wälder und über Landstrassen mit gefühlten 30% Steigung erreichten wir Brünen dennoch relativ flott. Natürlich verdiente auch dieser Ort unsere geschätzte Besucherfreundlichkeit und der Durst trieb die kühlen Radler nur so in uns rein.

Richtung Wesel zogen wir kurze Zeit später schon weiter. Doch es wurde ruhiger. Unserem Humba-Humba-Täterä-Tommekk ging bei dem einen oder anderen Aufstieg die Puste aus. Das Grillfleisch vom Vortag lag wohl noch im Magen, aber er biss sich durch. Auch Sascha, dem kurzzeitig fast die Lampen ausgingen, freute sich in Wesel angekommen zu sein. Pizza, Salat und Baguette halfen uns wieder auf die Beine, um nun im Endspurt Richtung Xanten zu starten.

Über die Rheinbrücke hinweg ging es anschließend den Deich entlang auf die letzten Kilometer. Das komplette Rheinland schien es uns gleich zu tun – alles trampelte gemütlich vor sich hin. OPFER sagten wir uns nur und ließen sie alle hinter uns. Tommekk entwickelte sich zum Windschattenschnorrer und nach insgesamt 54km erreichten wir geschafft den Campingplatz.

Der Platz war uns zwar bekannt, aber nicht in der Form. Vor 2 Jahren verschlug es uns schon einmal dorthin, damals als Kegeltour deklariert. Zu der Zeit hatten wir den Platz allerdings quasi für uns. Einzig ein paar Hardcore-Camper hofften damals neben uns auf besseres Wetter.
Nun, am Pfingstwochenende, bei strahlend blauem Himmel und 25°C im Schatten, war der Platz rappel voll.
Und noch bevor wir überhaupt vom Fahrrad abgestiegen waren, konnten die Nachbarn uns irgendwie schon nicht leiden. Direkt als jugendliche Partymacher abgestempelt sollten wir am Besten direkt woanders hin. Die Kinder Jaqueline und Kevin sollten wohl ihre Ruhe haben.

Aber nicht mit uns! Simon fuhr den Golf vor und bestimmt 2 Std. später waren alle glücklich, als die Zelte standen und der Grill glühte. Bocke traf auch irgendwann ein und sicherte somit unsere Bierversorgung für den Abend. Simon trank ungefähr soviel, wie bei den letzten 12mal kegeln zusammen. Doch der Großteil von uns verdrückte sich früh in die Zelte.
Übrigens waren Jaqueline, Kevin und die 20 anderen kleinwüchsigen länger wach als wir!!

Am nächsten Tag war das Wetter schon morgens keinen Deut schlechter als gestern. Als 1. Frühstück gab es Smacks aus Bechern. Und als sich auch der feine Herr Nubbenholt bequemte, das Schlafgemach zu verlassen, kam direkt das 2. Frühstück hinterher. Der Grill war noch warm und dauerte es nicht lange, bis ein paar Lummer und Bauchfleische vor sich hin brutzelten.
Das einzige Problem war, dass der Grill anschließend nicht so schnell abkühlen wollte, wie er warm wurde. Mit Erde und etlichen Litern Wasser konnten wir ihn dann endlich doch transportfertig machen, und ihn Richtung Müllcontainer bringen.

Nun wurden auch die letzten Sachen im Auto verstaut. Tommekk war etwas lädiert vom Vortag und entschied sich, bei Simon mitzufahren – OPFER halt.

Komischerweise ging die Rückfahrt dann um einiges schneller von statten. Aber das lag wohl am Rückenwind ;-)
Mit wenigen Pausen, unter anderem ein Formel1-mäßiges Reifenflicken am Straßenrand, schafften wir es, in knapp 3 Std. wieder in Borken einzutreffen – worüber wir auch froh waren. Die Einen mehr, die Anderen noch mehr, nä Koop?

Nen geiles Wochenende ging zuende – Voller Alkohol, Sonnenbrand, Schnarchen, Ruhrpottjankees, Fahrradfahren, Hitze, Muskelkater, Alkohol, Grillfleisch und natürlich Opfern!

Schee war’s!

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